IT-BUSINESS Executive Talk 2014 mit Alexander Wallner von Netapp

Netapp unterstütz Reseller dabei, Service-Provider zu werden

05.06.14 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Maier

Alexander Wallner, Geschäftsführer der NetApp Deutschland GmbH & VP General EMEA
Alexander Wallner, Geschäftsführer der NetApp Deutschland GmbH & VP General EMEA (Sarah Maier)

Der deutsche Geschäftsführer von Netapp, Alexander Wallner, sieht sein Unternehmen eher in der Software- denn in der Hardware-Ecke positioniert. Warum dem so ist, erklärt er im Executive Talk von IT-BUSINESS.

Wer über Datenspeicherung in Firmenumgebungen spricht, der kommt an Netapp nicht vorbei. Im Executive Talk stellte sich Alexander Wallner, Geschäftsführer von Netapp Deutschland & VP General EMEA, den Fragen von Moderator Damian Sicking.

Dabei ging es um Thmen wie Private Cloud, Public Cloud und Flash, die laut dem Geschäftsführer von den Kunden starkt nachgefragt werden. Dabei führt Wallner aus, dass Netapp eher ein Software- als ein Hardware-Hersteller ist: „Was uns von unseren Wettbewerbern unterscheidet und den Kunden Mehrwert bietet, ist unsere Software-Architektur – also unser Betriebs- und Filesystem. Dabei ist die Hardware ein Trägermedium, da der Kunde eine Komplett-Lösung möchte.“

Restrukturierung

Über die Restrukturierungsbestrebungen des amerikanischen Headquarters, dem unter anderem 900 Stellen zum Opfer fallen sollen, kann Wallner nichts sagen. In Deutschland seien gerade 50 Mitarbeiter neu angestellt worden. Das wertet er als Zeichen, dass Netapp auf keinen Fall die Marktposition in Deutschland gefährden möchte.

„Unser Fokus liegt auf Datenmanagement. Wir sind überzeugt, dass das eine Königsdisziplin im Rechenzentrum bleiben wird“, führt der Geschäftsführer gefragt nach der künftigen Strategie aus. „Netapp hat im wesentlichen eine Software-Plattform, für die wir 14 Prozent Entwicklungsbudget haben, so dass hier eine Menge dabei herauskommt.“

Cloud

Als Software-Anbieter kommt Netapp nicht am Thema Cloud vorbei. Im Unternehmen sieht man die Wolke als „Mega-Trend“ auf dem das Geschäft basiert. Die im vergangenen Jahr gelaunchte Plattform ermöglicht ein hohes Maß an Automatisierung, Kosteneffizienz und unterbrechungsfreien Betrieb. „Das ist für uns die Mixtur, die es braucht, um jeden Kunden als Service-Provider zu betrachten“, führt Wallner aus. „Zudem investieren wir stark in Data Mobility und gehen somit in Richtung Hybrid-Cloud.“

Die Rolle des Channels sieht der Geschäftsführer als sehr stark an: „Der Kunde will einen Trusted Advisor und das sind nicht die Hersteller, die ein bestimmtes Produktinteresse verfolgen.“

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42732228 / Channel-Services)