Das sagen die Partner zu HPs PSG-Plänen

Hänge-Partie HP-PSG: Wie ACP die Lage bewertet

| Redakteur: Regina Böckle

Rainer Kalkbrener, Geschäftsführer und CFO der ACP Gruppe
Rainer Kalkbrener, Geschäftsführer und CFO der ACP Gruppe

HP will sich möglicherweise von der PC-Sparte PSG trennen. Rainer Kalkbrener, Geschäftsführer und CFO der ACP Gruppe, erläutert, weshalb er Gelassenheit bewahrt.

ITB: Wie bewerten Sie die Entscheidung HPs, sich künftig vom PC-Geschäft zu trennen?

Kalkbrener: Geschäftspolitische, strategische Entscheidungen unserer Partner möchten wir nicht kommentieren. Unabhängig wie die Entscheidung von HP bezüglich des PSG-Business ausfällt, wird HP ein strategischer Partner der ACP-Gruppe bleiben.

ITB: Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um mögliche Umsatzausfälle durch HP-PCs und -Tablets abzufedern?

Kalkbrener: Wir rechnen mit keinen Umsatzausfällen. HP ist heute Marktführer im Bereich Desktop und Notebook. Unabhängig davon, welche strategische Option HP für sein Client-Business wählt, gehen wir auch mittelfristig von einer sehr starken Marktposition der heutigen HP-Produkte aus. Das HP-Tablet-Business hat in der Vergangenheit nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Daher sind hier durch die aktuellen Entscheidungen von HP keine negativen Auswirkungen zu befürchten. Aufgrund der Ankündigung von HP haben wir bis auf eine verstärkte Kommunikation zu HP beziehungsweise zu unseren Kunden keine speziellen Maßnahmen getroffen.

ITB: Welche Alternativen werden Sie Ihren Kunden anbieten?

Ergänzendes zum Thema
 
Was sagen andere Partner zu HP-PSG?

Kalkbrener: Erstens empfehlen wir Kunden, die eine Präferenz für HP-Client-Produkte haben, diese nach wie vor ohne Bedenken zu kaufen. Ich kann mir kein Szenario vorstellen, das sich bei einem heute getätigten Kauf eines HP Produktes negativ auswirkt. Zweitens haben wir als herstellerunabhängiger IT-Provider selbstverständlich Alternativen in unserem Sortiment. Diese reichen von Fujitsu über Lenovo bis zu Apple oder Dell. Das heißt, ACP-Kunden haben so wie bisher eine breite Auswahl an alternativen Technologien und Herstellern.

ITB: Inwiefern macht sich die Ankündigung HPs, das PC-Geschäft einzustellen, bereits bei der Nachfrage durch Ihre Kunden bemerkbar?

Kalkbrener: Primär im verstärkten Kommunikationsbedarf. Ankündigungen dieser Art führen immer zu Fragen. Gerade in Situationen wie dieser ist es unsere Aufgabe, als herstellerunabhängiger IT-Provider unseren Kunden als neutraler Ratgeber zur Verfügung zu stehen. Unsere Erfahrung ist, dass die Bedenken aber bei korrekter Kommunikation rasch ausgeräumt sind.

ITB: Inwiefern rechnen Sie mit rapiden Preisverfällen im bestehenden HP-PC-Geschäft beziehungsweise sind diese schon spürbar?

Kalkbrener: Da wir von einer positiven Zukunft des HP-Client-Geschäfts ausgehen, rechnen wir mit keinem rapiden Preisverfall.

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