Cloud-Anbindung

Google erweitert seine Internet-of-Things-Plattform

| Redakteur: Franz Graser

Unkomplizierte Anbindung an die Datenwolke: Dies will Google mit seiner Plattform „Android Things“ ermöglichen.
Unkomplizierte Anbindung an die Datenwolke: Dies will Google mit seiner Plattform „Android Things“ ermöglichen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Der Suchmaschinenkonzern hat eine Vorabversion von Android Things vorgestellt. Das Tool-Paket soll es Entwicklern erlauben, rasch IoT-Anwendungen auf der Basis von Android und Googles Cloud-Plattform zu erstellen.

In der sogenannten Developer Preview von Android Things sind unter anderem die Entwicklungsumgebung Android Studio sowie das dazu gehörige Software Development Kit (SDK) enthalten. Darüber hinaus haben Entwickler Zugriff auf die Google Play Services und die Cloud-Plattform des Suchmaschinenriesen.

Langfristig soll damit erreicht werden, dass Entwickler alle Werkzeuge zur Verfügung haben, um marktfähige IoT-Lösungen zu programmieren. Hardwareseitig können hierfür die Boards Intel Edison, NXP Pico sowie der Raspberry 3 verwendet werden.

Google sagt den Entwicklern häufige Aktualisierungen des Android-Things-Pakets zu. „Wir werden Updates für die Developer Preview liefern, die die Infrastruktur zur Verfügung stellt, um Betriebssystem-Updates und Security-Fixes sowie Ihre eigenen Aktualisierungen auszurollen“, heißt es in einem Blog-Eintrag.

In die IoT-Plattform von Google sind Erfahrungen aus dem Projekt Brillo eingeflossen: Brillo ist eine Android-Variante, die für Geräte mit geringer Rechen- und Speicherkapazität ausgelegt ist.

Parallel zur Veröffentlichung der Developer Preview von Android Things erfolgte auch eine Aktualisierung der Cloud-Plattform Weave. Das Update soll beispielsweise den Datenaustausch von IoT-Geräten mit Diensten wie dem Google Assistant einfacher machen.

Weave stellt sowohl eine Cloud-Infrastruktur als auch ein Software-Entwicklerkit zur Verfügung. In dem Weave-SDK sind bereits Codebeispiele enthalten, die intelligente Leuchten, Thermostate, Steckdosen oder Schalter unterstützen. Schemata für weitere Gerätetypen sollen in den kommenden Monaten folgen. Darüber hinaus ist eine Programmierschnittstelle angekündigt, mit der Smartphone-Applikationen für Android- und iOS-Geräte entwickelt werden können.

Dieser Beitrag stammt vom IT-BUSINESS-Schwesterportal Elektronikpraxis.

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