22.06.2009 | Redakteur: Andreas Donner
Unter der Marge versteht man im Handel mit Waren im Allgemeinen die Differenz zwischen dem An- und dem Verkaufspreis des Produkts. Der Einkaufspreis (EK), den der Fachhändler an Hersteller
Unter der Marge versteht man im Handel mit Waren im Allgemeinen die Differenz zwischen dem An- und dem Verkaufspreis des Produkts. Der Einkaufspreis (EK), den der Fachhändler an Hersteller oder Distributor entrichtet, wird vom Verkaufspreis (VK), den der Reseller dem Kunden berechnet, abgezogen. Was übrig bleibt, ist die Handelsspanne des Händlers, seine Marge, die er durch die Gesamttransaktion erzielen konnte.
Der Begriff Marge spielt außerdem bei der Bilanzierung eines Unternehmens eine wichtige Rolle. So zeigt die Bruttomarge prozentual an, wie viel Geld ein Unternehmen nach Abzug der Herstellungskosten verdient.
Will man dagegen die Nettomarge einer Firma berechnen, so müssen zusätzliche Kosten abgezogen werden. Dazu gehören Aufwendungen für Personal, Forschung und Entwicklung, Verwaltung, Zinsen, uvm.
Statt des Begriffs Nettomarge wird auch häufig die Bezeichnung Umsatzrendite verwendet, die eine wichtige Kenngröße bei der Bewertung eines Unternehmens darstellt. So ist es das Ziel vieler Firmen, mindestens eine Nettomarge von zehn Prozent zu erzielen, um langfristig gesund zu wirtschaften.
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