802.11h

24.03.2009 | Redakteur: Administrator

Die 802.11h-Spezifikation ist eine Erweiterung der 802.11-Gruppe von WLAN-Standards (Wireless Local Area Network). 802.11h wurde dafür konzipiert, die Störungsanfälligkeit von 802.11a an manchen Standorten – vor allem in Verbindung mit militärischen Radarsystemen und medizinischen Geräten – zu beheben.

Die Regeln für 802.11h wurden von der International Telecommunication Union (ITU) empfohlen, um die Probleme mit Störungen an und durch andere Geräte – vor allem in Europa – zu lösen. Um Störungen zu minimieren werden zwei Methoden eingesetzt. Dynamic Frequency Selection (DFS) erkennt andere Geräte auf demselben Kanal und schaltet das Netzwerk automatisch auf einen anderen Kanal um, wenn Signale dieser Art erkannt werden. Transmit Power Control (TPC) reduziert die Ausgangsleistung des jeweiligen Netzwerksenders auf ein Niveau, welches das Risiko der Störung von und durch andere(n) Systeme(n) minimiert und gewährleistet dadurch eine zufriedenstellende Netzwerkleistung.


Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2020358)