Pareto-Prinzip | 80-zu-20-Regel

22.06.2009 | Redakteur: Andreas Donner

Das Pareto-Prinzip, auch 80-zu-20-Regel genannt, besagt, dass 80 Prozent der Ergebnisse mit 20 Prozent des eingesetzten Aufwandes erzielt werden. Das erkannte der italienische Ökonomen Vilfredo Pareto (1848–1923). Pareto erkannte dieses Grundprinzip anhand der Verteilung des italienischen Volksvermögens, denn 80 Prozent der Mittel lagen in den Händen von 20 Prozent des Volkes. In der IT-Branche haben Hersteller das Pareto-Prinzip bei der Gestaltung ihrer Partnerprogramme im Hinterkopf, denn etwa 80 Prozent des Umsatzes wird mit 20 Prozent der Handelspartner generiert. Das Pareto-Prinzip gilt aber auch in vielen anderen Verteilungen. Beispielsweise werden mit einem Mitteleinsatz von 20 Prozent etwa 80 Prozent der Probleme gelöst. Mitunter beziehen sich 80 Prozent der Supportanfragen auf 20 Prozent immer wieder kehrender Probleme. Seit der Entdeckung des Pareto-Prinzips wurden immer häufiger Mengenverteilungen gefunden, auf die die 80-zu-20-Regel angewendet werden kann.


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