Zentrale Datensicherung mit Deduplizierung und Remote-Replikation

Geringerer Speicherplatzbedarf und bessere Bandbreitennutzung spart Kosten

23.07.2009 | Autor / Redakteur: Matthias Hintenaus, Managing Director Northern & Central Europe, Atempo / Nico Litzel

Matthias Hintenaus, Managing Director Northern & Central Europe, Atempo

Eine zentrale Datensicherung bedeutet für Backup-Administratoren weniger Kopfzerbrechen über Datensicherung, -sicherheit und -integrität. Verteilte Unternehmensnetze, Datenwachstum und begrenzte Netzwerkbandbreiten sind jedoch die natürlichen Feinde dieser Strategie. Eine Backupsoftware mit Deduplizierung in Kombination mit Remote-Replikation und Disk-Speichern kann hier die Lösung sein.

Der Druck auf die IT-Administratoren beim Backup wächst durch explosionsartig steigende Datenmengen, begrenzte Netzwerkbandbreiten sowie hohe Anforderungen an eine schnelle Datenwiederherstellung. Auch verteilte Unternehmensnetzwerke sind heute an der Tagesordnung – und es bilden sich immer neue Verästelungen aus. Denn mittlerweile gilt in vielen Unternehmen das Motto „Arbeit ist eine Tätigkeit, kein Ort“. Anstatt an fixen Arbeitsplätzen gehen die Mitarbeiter ihren Aufgaben einfach dort nach, wo es ihnen je nach Projekt, Auftrag oder eigenem Bedürfnis am besten entspricht: am Hauptsitz, in einer Niederlassung, beim Kunden, im Home Office oder unterwegs im In- oder Ausland.

Bei dieser Flexibilität wird die Datensicherung immer komplexer. Selbst wenn in den Niederlassungen eine eigene Speicherinfrastruktur vorhanden ist, wird die Datensicherung oft nicht fachgemäß durchgeführt. Die Folge: IT-Administratoren müssen mit dem meist fachfremden Personal Schritt für Schritt die Aufgaben durchgehen oder sich auf Fehlersuche begeben. Das kostet nicht nur Zeit und Nerven, auch das Risiko eines inkonsistenten Backups ist dementsprechend hoch.

Der Weg ins Rechenzentrum

Um dem vorzubeugen, geht parallel zu dieser Dezentralisierung des Arbeitsplatzes der Trend hin zur Zentralisierung der Datensicherung. Wie aber sollen die Daten von den unterschiedlichen Standorten in das zentrale Rechenzentrum übertragen werden? Auf der Suche nach einem zentralen Übertragungsweg stehen Unternehmen oft vor dem Problem, dass keine einheitliche technologische Basis über das gesamte Firmennetz hinweg vorhanden ist – eine Basis, die sowohl skalierbar ist als auch ein zentrales und effizientes Management erlaubt.

Ein erster Schritt ist der Einsatz einer Backupsoftware, die Daten von mobilen Mitarbeitern und von Home Offices aus per kontinuierlicher Datensicherung auf den Backup-Server in der Niederlassung überträgt. Im nächsten Schritt sollten die Daten auf den Servern der Außenstellen ins Rechenzentrum übertragen werden, wo sie zentral gespeichert und verwaltet werden. Dazu braucht es eine entsprechende IT-Infrastruktur mit einem Backup-Server in Kombination mit einem Disk-Speicher.

Weiter mit: Steigenden Datenmengen und begrenzter Bandbreite begegnen

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