Konzernumbau

Fujitsu verlagert PC- und Smartphone-Sparte in Tochtergesellschaften

| Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Stefan Riedl

Im Fujitsu-Werk in Augsburg befindet sich die PC-Entwicklung und -Fertigung.
Im Fujitsu-Werk in Augsburg befindet sich die PC-Entwicklung und -Fertigung. (Bild: Fujitsu)

Fujitsu baut sich um. Das Unternehmen gründet dazu zwei Tochtergesellschaften, in die das PC- sowie das Smartphone-Geschäft übertragen werden.

Zum ersten Februar wird Fujitsu das PC- und Notebook-Geschäft einerseits und das Mobilfunk-Geschäft andererseits in zwei neue Tochtergesellschaften auslagern.

Die Töchter

Die PC- und Notebook-Sparte wird in die Tochtergesellschaft „Fujitsu Client Computing Limited“ ausgelagert.

Die Smartphone-Sparte, die hierzulande wenig bekannt, da sie nicht auf dem Markt präsent ist, wird in die neue Tochter „Fujitsu Connected Technologies Limited“ überführt.

Gründe

Als Gründe nennt das Unternehmen, sich durch die Ausgliederung in den beiden Sparten unabhängiger und effizienter aufstellen zu wollen, da schneller auf den Markt reagiert werden könne.

Nicht aufgeführt wurde die Tatsache, dass so in Zukunft eine mögliche Ausgliederung einzelner Sparten leichter fällt. Laut japanischen Medienberichten verhandelten Fujitsu und Toshiba bereits über die Fusion ihrer PC-Sparten (IT-BUSINESS berichtete).

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