Trotz Finanzkrise auf Wachstumskurs

Fritz & Macziol ist Generalist und Spezialist

16.10.2008 | Redakteur: Sarah Maier

Oliver Schallhorn, Geschäftsführer von Fritz & Macziol

Vorraussagen über die Zukunft des IT-Marktes, sind nach Meinung von Oliver Schallhorn, Geschäftsführer von Fritz & Macziol, angesichts der Finanzkrise rein spekulativ. Er ist sich jedoch sicher, dass sein Unternehmen auch im nächsten Jahr wächst. Im Interview erläutert er die Gründe.

ITB: Herr Schallhorn, ganz aktuell sieht sich der Markt derzeit mit einer Finanzkrise konfrontiert. Welche Spuren wird diese iem ITK-Markt hinterlassen?

Schallhorn: Alles was man heute dazu sagen kann, heißt in die Glaskugel zu schauen. Ein solcher Crash wird jedoch seine Spuren auf jeden Fall in der Realwirtschaft hinterlassen. Je nach Aufstellung der IT-Firmen wird es den einen oder anderen mehr oder weniger treffen. Abhängig davon, welche Themen er heute besetzt und welche Kundenstruktur er besitzt.

ITB: Wie sieht es da bei Ihnen aus?

Schallhorn: Wir sind sowohl von unserer Kundenklientel, wie auch von unserem Produktportfolio gut und einmalig in Deutschland aufgestellt. Mit unserer Strategie das »Systemhaus der Zukunft«, können wir sehr schnell und flexibel ein sehr breites Lösungsangebot unseren Kunden zur Verfügung stellen und auf veränderte Anforderungen reagieren.

ITB: Können Sie das Konzept »Systemhauses der Zukunft« genauer erläutern.

Schallhorn: Das bedeutet, dass wir uns sowohl als Generalist, wie auch als Spezialist bei den Kunden präsentieren und ihnen das anbieten können, in was sie aktuell und in Zukunft investieren wollen. Zu dieser Strategie gehörte beispielsweise die Übernahme der auf Business-Intelligence (BI) spezialisierten Stas im August. Wenn Fritz & Macziol:Infoma eine eigene BI-Abteilung aufgebaut hätte, wären wir wahrscheinlich trotzdem nicht die erste Wahl bei einem Kunden, der einen reinen BI-Spezialisten sucht. Mit Stas an unserer Seite können wir aber genau auf diesen Wunsch eingehen und gleichzeitig auch das Kunden-Segment bedienen, welches von einem Generalisten alles aus einer Hand möchte. Dies können Sie auch auf Themen wie Portal, SAP-Services oder auch DMS bei uns adaptieren, wo gleiches gilt.

ITB: Die Stas kümmert sich mit rund 50 Mitarbeitern um knapp 600 Kunden. Wie geht es mit der Integration voran?

Schallhorn: Die Stas wird als eigenständige Firma mit identischen Strukturen weitergeführt. Einzige Änderung ist, dass die Stas nun sehr eng mit dem Vertrieb von Fritz & Macziol zusammenarbeiten wird und umgekehrt. Im Bereich BI erwarten wir durch den Zukauf eine Vielzahl von neuen Installationen bei den mehr als 2.000 Bestandskunden von Fritz & Macziol:Infoma. Gleichzeitig wollen wir natürlich auch versuchen, unser Lösungsportfolio bei den 600 Stas-Kunden zu positionieren. In nächster Zeit planen wir auch in Bereichen wie DMS oder SAP Zukäufe, um unsere thematische Expansion fortzusetzen.

Auf der nächsten Seite erklärt Schallhorn, warum Fritz & Macziol auch im kommenden Geschäftsjahr wachsen wird.

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