Lange warnten die Verbände vor einem drohenden Fachkräfte-Mangel, nun scheint er da zu sein. So klagen Zeitarbeitsfirmen über "regionale Vollbeschäftigung", so dass es schlicht niemanden mehr zu vermitteln gibt, und Unternehmen wie das Systemhaus Urano melden freie Stellen per Pressemitteilung - 50 Mitarbeiter sucht das Unternehmen aus Bad Kreuznach für seine bundesweit 12 Niederlassungen.
Von Gewerkschaftsseite wurde dagegen zur CeBIt 2011 noch verlautbart, der Fachkräftemangel in der IT- und TK-Branche könne nicht so ausgeprägt sein, wie die Arbeitgeber behaupten, sonst müssten die Gehälter steigen - die freie Marktwirtschaft beruht schließlich auf dem Grundsatz, dass ein geringes Angebot bei hoher Nachfrage zu steigenden Preisen (in diesem Fall: Löhnen) führt. Und sogar die Arbeitsagenturen hatten sich gewundert, warum es nicht mehr Weiterbildungs-Initiativen der Wirtschaft gibt, wenn sie qualifiziertes Personal sucht und nicht findet.
Wie sind Ihre Erfahrungen, als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer:
- Gibt es grundsätzlich zu wenige Bewerber für zu viele Stellen?
- Oder passen geforderte Qulifikationen auf der einen Seite und gebotene Entlohnung auf der anderen Seite einfach zu oft nicht zusammen?
- Was müsste sich ändern, damit die vakanten Arbeitsplätze schneller wieder besetzt werden können?
Wir sind gespannt auf Ihr Feedback!






