Was HDvdH sagt, ist so nicht ganz richtig.
Moderne Verschlüsselungsalgorithmen können ohne Kenntnis des Schlüssels NICHT umgekehrt werden. Selbst wenn man einen Schlüssel benutzt, der sich nur in einer Stelle von dem richtigen Schlüssel unterscheidet, erhält man bei der Entschlüsselung völlig unbrauchbare Daten.
Die einzige Möglichkeit ist die von HDvdH angesprochene Hintertür. Die ist aber ganz sicher nicht in JEDER Verschlüsselungssoftware zu finden. Wenn das so wäre, würde sich recht bald ein Hersteller finden, der eine Software ohne Hintertür programmiert. Denn es gibt eben Menschen, die an einer zuverlässigen Verschlüsselung interessiert sind.
Gerade aus diesen Gründen wäre es ja interessant zu wissen, welche Software verwendet wurde. Möglicherweise ist das aber selbst den Ermittlern gar nicht bekannt. Wenn eine Festplatte KOMPLETT verschlüsselt wurde, kann man ohne Kenntnis des Schlüssels noch nicht einmal sagen, ob sie tatsächlich verschlüsselt ist oder einfach nur zur Löschung mit Zufallsdaten überschrieben wurde...