Gestern Abend gab die holländische Devil-Mutter Nedfield ihr kurzes Intermezzo bei der Braunschweiger Distributorentochter angesichts des massiven Widerstands vor Ort auf: Die bisherigen Vorstände Axel Grotjahn und Torsten Matthies sind wieder im Amt, Joost Bruyn, den der Mutterkonzern Nedfield dort kurzfristig als neuen Alleinvorstand installiert hatte, muss die Koffer packen. Und auch im Aufsichtsrat setzten sich die Ur-Devilianer durch. :evil:
Fazit der ganzen Aktion: der Distributor wurde in kräftezehrende Konzernwirren verstrickt, die vom Tagesgeschäft ablenken. Und - was in der momentanten gesamtwirtschaftlichen Lage weitaus schwerer wiegt - die skeptische Aufmerksamkeit von Kreditversicherern und Banken dürfte den Devilanern nach den durch Nedfield angefachten Turbulenzen sicher sein. Mit dem kurzen, unüberlegten Intermezzo hat Nedfield seiner größten Tochter - immerhin stemmt sie umsatzseitig den Löwenanteil im gesamten Konzern - heftig geschadet und in keiner Form genützt.
Was halten Sie von den aktuellen Geschehnissen bei Devil? Wie zuverlässig funktionierte in den vergangenen Monaten die Zusammenarbeit mit dem Distributor?





