Thema: Rechner-Schwemme durch Aldi & Co.

erstellt am: 15.02.2009 21:06

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RE: Rechner-Schwemme durch Aldi & Co.
18.10.2011 15:12

Ich denke die Rechner von Aldi sprich Medion sind nicht verkehrt. Wer das Ding nur für den privaten Gebrauch nutzt und da kein Photoshop drauf laufen lassen will, oder grafisch strake Spiele konsumieren möchte, fährt doch mit nem billg-PC gut! Wo ist da die Aufregung. Dacia fahren doch auch nur die, die es wollen!!!

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RE: Rechner-Schwemme durch Aldi & Co.
20.10.2011 15:47

Es gibt überhaupt keine 'Aufregung' um die Qualität oder Nicht-Qualität von Discounter PC's.

Das Thema war, ob ich als Fachhändler bei den Aldi-Angeboten 'mithalten' kann oder will.

Ein vernünftiger Fachhändler wird sich dreimal überlegen, ob er sowas will, das kostet nämlich auf Dauer die Existenz wegen ausbleibendem Gewinn und unbezahlter Dienstleistung.

Ausserdem ist der Käufer eines solchen Billig-Angebotes (am besten noch etwas billiger) der Meinung, der Fachhändler habe ihm natürlich für 2 Jahre (man hat ja schließlich 'Garantie') kostenlos bei jedem Wehwechen zu helfen. Auf die Idee, daß Arbeitszeit Geld kostet kommt natürlich keiner.
Das Ärgerliche daran ist allerdings nur, daß keiner das mal bei Aldi versucht. Da akzeptiert der 'mündige' Käufer ohne Murren, daß es keinerlei Service gibt.

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RE: Rechner-Schwemme durch Aldi & Co.
20.10.2011 18:09

Vollkommen richtig ! Service kostet Geld .Doch komischerweise ist man kaum bereit dies
anzuerkennen und Geld dafür auszugeben.Seltsamerweise ist z.B.nahezu jeder bereit für
einen Service an seinem PKW (macht oft der Lehrling)Stundenlöhne von 70.- bis 90.-
ohne murren zu akzeptieren.

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RE: Rechner-Schwemme durch Aldi & Co.
24.10.2011 11:12

Also ich kann diese Aufregung der Fachhändler- Kollegen nicht ganz nachvollziehen.
Wenn die sparwütigen Kunden Probleme haben, brauchen sie den Service den sie bei Aldi & Co natürlich nicht kriegen. Wir als Fachhändler verkaufen auch gerne neue Systeme aber die paar Euro die letztendlich bei dem Geschäft zu verdienen sind, sind eher zu vernachlässigen. Von den Feilschereien um den letzten Euro gar nicht zu reden. Und dann erwartet er noch 2 Jahre Serviceleistung kostenlos weil ja Garantie drauf ist.
Wenn der Kunde aber mit einem Billigrechner zur Tür reinkommt und hat ein Wehwehchen muß er für den Service bezahlen und nach der ersten bezahlten Dienstleistung ist der Rechner dann teuer geworden. Wir als Händler haben dann meist mehr daran verdient als hätten wir den Rechner an ihn verkauft. So gesehen ist es wirtschaftlicher den Rechner nicht zu verkaufen ( keine langen Beratungsgespräche, keine Garantieabwicklungen, keinen besonderen Service ) und dann ab der ersten Dienstleistung diese auch gleich in Rechnung zu stellen. Aldi und Co sei gedankt.

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