Handfeste Argumente für Server-Virtualisierung

ADN und SWsoft wollen den Virtualisierungs-Markt aufrollen

04.05.2007 | Redakteur: Regina Böckle

Hermann Ramacher, Geschäftsführer ADN

Citrix-, Microsoft- und Linux-Partner können bei ihren Kunden jetzt voll durchstarten: mit Server-Virtualisierung. Die technologische Grundlage dafür liefert Hersteller SWsoft mit Virtuozzo, der dazu nötige Vertriebs- und Marketingsupport kommt vom Bochumer Value-Added-Distributor ADN. Hersteller und Distributor wollen vor allem Einsteiger beherzt an die Hand nehmen.

Egal ob Standard-Server mit Citrix, Microsoft, Linux oder Itanium-Server im Einsatz sind – Vertriebspartner können ihren Endkunden in jedem Fall eine leistungskräftige Virtualisierungslösung anbieten. Schlagende Argumente für den Verkauf und den nötigen technischen Support liefern dazu Value-Added-Distributor ADN gemeinsam mit dem Virtualisierungsspezialisten SWsoft.

Beide Unternehmen haben vor wenigen Tagen ein Distributionsabkommen geschlossen und schon konkrete Vertriebsmaßnahmen aufgesetzt. Die ersten Schulungen wird ADN als erstes SWsoft-Trainingscenter spätestens Anfang Juni anbieten.

Mit Heiko Lossau steht interessierten Partnern und Resellern bei ADN ab sofort auch ein spezieller Ansprechpartner für das Thema Virtualisierung mit Virtuozzo zur Verfügung. Als Business Development Manager bei ADN koordiniert er die enge persönliche Zusammenarbeit zwischen Fachhändler, Hersteller und Distributor.

Margenkräftiges Thema für Reseller

Vertriebspartner von Citrix kennen die große Skepsis, mit der Endkunden auf das Thema »Virtualisierung im Citrix-Umfeld« reagieren. Wer glaubt, das sei nicht möglich hat weit gefehlt!

»Mit der Virtualisierung auf Betriebssystem-Ebene, wie sie Virtuozzo bietet, funktioniert das ganz einfach und ohne jeden Performanceverlust«, verspricht SWsoft-Vertriebsdirektor Uli Keller. Der Grund: Virtuozzo ist in der Lage, den in den virtuellen Einheiten laufenden Applikationen, auf die viele User zugreifen, einfach mehr Ressourcen des physikalischen Servers zuzuweisen. Dies kann auch temporär geschehen und im laufenden Betrieb wieder verändert werden.

»Das heißt, Virtuozzo hat mit der Betriebssystem-Virtualisierung gegenüber der Hardware-Virtualisierung den entscheidenden Vorteil, weitaus skalierbarer zu sein und auf verschiedene und sich ändernde Anforderungen im Produktivserverbereich schnell und ohne Downtime zu reagieren«, führt Keller weiter aus.

Denn anders als bei der Hardware-Virtualisierung, wie sie beispielsweise VMware verkörpert, setzt die SWsoft-Lösung auf dem Betriebssystem auf. Gerade im Produktiv-Serverbereich ab fünf Microsoft Enterprise Servern 2003 könne die Virtuozzo-Lösung ihre Vorteile voll ausspielen.

Gleiches gilt für dedizierte Linux-Systeme, die vor allem bei Behörden Einsatz finden. »Hier ermöglicht Virtuozzo beispielsweise die Konsolidierung verschiedener Linux-Distributionen auf einem Host unter der Verwaltung einer Management-Konsole«, erklärt Keller.

Referenzen zum Einstieg

Als einziger Anbieter unterstützt SWsoft mit Virtuozzo auch die Virtualisierung von Itanium-Servern. »Demnächst wird das auch auf Windows-Basis möglich sein«, so Keller.

Aus Sicht von ADN-Chef Ramacher bietet Virtuozzo engagierten Resellern eine sehr große Chance für künftige Geschäfte – unabhängig davon, ob sie aus dem Microsoft- oder Citrix-Umfeld kommen. »Die Roadmap von SWsoft hat uns überzeugt«, merkt Ramacher an. So wird SWsoft beispielsweise eine Management-Software auf den Markt bringen, die es ermöglicht, Virtuozzo und VMware unter einer einzigen Management-Konsole zu verwalten.

»Zudem hat SWsoft im ASP-Markt bereits wegweisende Installationen umgesetzt, unter anderem bei 1&1. Die Referenzen in Deutschland sind also da, um Resellern den Markteintritt zu erleichtern«, so der ADN-Chef.

Hilfe beim Marketing

Ob Partner eigene Endkundenveranstaltungen durchführen möchten, Präsentationen beim Kunden, Mailings oder andere Aktionen planen – ADN und SWsoft stellen hier jegliche Art der Unterstützung zur Verfügung, sei es finanzieller oder personeller Art. SWsoft will zudem die hauseigenen Ressourcen weiter aufstocken, um Channelpartnern auch künftig vertrieblich und technisch kräftig unter die Arme zu greifen.


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