29.07.11 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Regina Böckle / Regina Böckle
Wie können Reseller aus der Cloud-Technologie tatsächlich Profit schlagen? „Mit Alvea“, sagen die Computerlinks-Manager Stephan Link und Mike Schwarz. Sie erläutern, wie das Modell funktioniert.
Der Hype um die Cloud ist groß. Ebenso groß ist die Ratlosigkeit vieler Reseller, wie sich mit diesem Modell denn künftig auch Geld verdienen lässt – angesichts von Amazon & Co. Computerlinks stellt mit „Alvea“ sieben cloud-basierte Service-Bausteine zur Verfügung, die Partner an ihre Endkunden vermarkten können, um so ihre Dienstleistungen zu ergänzen.
ITB: Die meisten Marktforschungsinstitute schätzen, dass die Nachfrage nach Cloud-Diensten massiv steigen wird. Das bedeutet aber doch auch, dass die Services zunehmend standardisiert werden?
Link: Die Standardisierung ist der grundlegende Schritt. Denn das heißt, dass ein Anbieter bestimmte Services als seine Kernkompetenz definiert hat und die Dienste deshalb konsteneffizienter zur Verfügung stellen kann als ein anderer, der diese Services nur nebenher anbietet. Je standardisierter und prozessgetriebener diese Leistung ist, desto qualitativ hochwertiger und verlässlicher kann sie dauerhaft lieferbar sein. Wir bieten mit Alvea sieben unterschiedliche und gleichzeitig standardisierte Services für Reseller an.
ITB: Wie helfen die Alvea-Services dem Partner konkret beim Einstieg ins Cloud-Geschäft?
Link: Drei Hauptmerkmale sind kennzeichnend für die Alvea-Services. Das Portfolio kombiniert Managed- und Cloud-basierte Services, die ausschließlich für den Channel konzipiert wurden. Alvea umfasst neben diesen Dienstleistungen auch das dazu erforderliche Vertrags- und Abrechnungswesen sowie Installations- und Support-Mechanismen. Und drittens hilft Alvea dem Partner, sich zusätzliches Geschäft und neue Märkte zu erschließen, ohne dass er dazu im Vorfeld Investitionen – beispielsweise in die Technikerausbildung oder Infrastruktur – tätigen und die damit verbundenen Risiken eingehen muss.
ITB: Auf welchem Wege kann der Partner auf die Service-Module und die weiteren Leistungen zugreifen?
Schwarz: Alle Leistungen, inklusive Vertrags- und Abrechnungs-Management, stellen wir über ein zentrales Partnerportal zur Verfügung. Es bündelt alle eben genannten Funktionen.
ITB: Aktuell stellen Sie über Alvea sieben unterschiedliche Cloud- und Managed-Services zur Verfügung. Kann der Partner für seine Kunden die einzelnen Bausteine nach Wunsch kombinieren, ohne letztlich im Vertragswirrwarr unterzugehen?
![]() |
| Mike Schwarz ist Head of Professional-Services bei Computerlinks |
Schwarz: Ja, selbstverständlich kann der Partner die einzelnen Service-Bausteine kombinieren, und wenn er über das Portal auch ein Mal das entsprechende Vertragswerk erstellt hat, dann kann er für jeden Endkunden selektieren, was er möchte.
ITB: Mit wem schließt der Vertriebspartner den Vertrag?
Schwarz: Er schließt den Vertrag mit Computerlinks, auf Grundlage des deutschen Rechts. Dieser Vertrag ist zugunsten Dritter ausgelegt. Das heißt, der Endkunde ist der Leistungsberechtigte für die Alvea-Services. Der Vertragspartner des Endkunden ist ausschließlich der Reseller.

Wer die Haftung bei möglichen Service-Ausfällen übernimmt, erläutert Mike Schwarz auf der folgenden Seite.
»1 »2 »3 nächste Seite
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 27926980)