Studie zu Hürden und Widersprüchen der Digitalisierung

Digitaler Drahtseilakt in Deutschland und Europa

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Einer Fujitsu-Studie zufolge sind den Unternehmen die wichtigsten Vorteile der Digitalisierung klar, der Weg dorthin sei jedoch ein Balanceakt.
Einer Fujitsu-Studie zufolge sind den Unternehmen die wichtigsten Vorteile der Digitalisierung klar, der Weg dorthin sei jedoch ein Balanceakt. (Bild: Fujitsu)

Einer von Fujitsu in Auftrag gegebenen Studie nach sind viele Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien, Schweden und Spanien optimistisch, die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten. Oft fehle allerdings eine klare Strategie, wie dieses Ziel erreicht werden könne.

Die Geschäftsführer von rund 650 mittleren bis großen europäischen Unternehmen sind sich sicher, dass die digitale Transformation für ihren weiteren geschäftlichen Erfolg unverzichtbar ist. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie, die im Auftrag von Fujitsu in Deutschland, Großbritannien, Schweden und Spanien durchgeführt wurde. Eine Mehrheit der Befragten (70 Prozent in Deutschland) habe jedoch zu Protokoll gegeben, dass der Erfolg der eigenen Digitalisierungsstrategie noch unsicher sei.

Das Jahr 2016 werde von vielen Analysten und IT-Insidern als das Jahr der digitalen Transformation beschrieben. Dabei gehe es nicht mehr um eine vage Zukunftsvision, sondern darum, einen messbaren geschäftlichen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb zu erringen. Besonders die Ergebnisse der Umfrage für Deutschland machten deutlich, dass es eine große Diskrepanz gebe zwischen der Zuversicht, dass die eigenen Mitarbeiter einerseits die Transformation der Geschäftsprozesse bewältigen können und andererseits mangelndes Vertrauen in die eigenen Entscheidungen haben. Optimismus bezüglich der eigenen IT-Strategie existiere nur oberflächlich.

Dr. Rolf Werner, Head of Central Europe Fujitsu: „Es gibt immer noch viele Fallstricke und Unwägbarkeiten beim digitalen Umbau innerhalb deutscher Unternehmen. Vor allem zeigt die Studie, dass viele Firmen, auch aufgrund der falschen Zielsetzung, durch den IT-Umbau keinen signifikanten Wettbewerbsvorteil erzielen. Aber genau das sollte doch das klare Ziel sein.

Der Fokus von Fujitsu liegt aus diesem Grund auch darauf, Services und Lösungen anzubieten, die unsere Kunden auf dem Weg der Digitalisierung so erfolgreich wie möglich unterstützen und eine reibungslose Transformation ermöglichen. Um wirklich digital zu arbeiten, müssen Unternehmen durchgehend digitale Strukturen besitzen. Das funktioniert natürlich nur wenn Frontend- und Backend-Infrastruktursysteme nahtlos miteinander verknüpft sind.“

Der Umbauprozess wird laut Studienergebnissen dabei allgemein als besonders wichtig erachtet, um den Wertschöpfungsprozess des eigenen Unternehmens zu verbessern. Allerdings habe die Fujitsu-Studie einige Diskrepanzen aufgezeigt in Bezug darauf, wer diese Projekte intern umsetzt und wo die Prioritäten liegen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite die wichtigsten deutschen und europäischen Ergebnisse.

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