Kompaktkameras

Endlich scharfe Bilder

10.10.2006 | Redakteur: Sylvia Lösel

Mit seinen Exilim Card Modellen hat sich Casio einen Namen gemacht

Es gibt sie in rot, blau oder grün. Flach, ergonomisch oder kompakt. Mit Bildstabilisator, Videofunktion oder WLAN — in der Kompaktklasse tummeln sich Kameras für jeden Geschmack.

Die Pixelschlacht in der Kompaktklasse scheint inzwischen geschlagen. Immer häufiger setzt sich bei den Verbrauchern die Erkenntnis durch, dass mehr nicht unbedingt besser ist. Denn beim gleichzeitigen Trend zur Miniaturisierung bedeutet eine höhere Auflösung oft ein höheres Rauschen. Am unteren Leistungslimit gibt es kaum mehr Kompaktkameras mit weniger als vier Megapixeln, denn die absolute Einstiegsklasse besetzen immer öfter die Fotohandys. Verstärkt werben die Hersteller mit zusätzlichen Features. An erster Stelle steht hier der Verwackelungsschutz. Dabei gleicht das System Verwackelungen durch eine gegenläufige Bewegung des Sensors oder einer Linse am Objektiv wieder aus. Das Leben der Hobbyfotografen erleichtern immer größere LCD-Displays, die inzwischen hohe Auflösungen beherrschen. Spürbare Verbesserungen hat man auch bei den Einschalt- und Bildfolgezeiten erreicht. Dadurch sind Schnappschüsse jetzt durchaus möglich. Neben der reinen Fototechnik werden Kameras immer mehr zu Kommunikationsmaschinen. Zum Standardfeature hat sich PictBridge entwickelt, mit dessen Hilfe Fotos direkt auf dem Drucker ausgegeben werden können, ohne einen PC zwischenschalten zu müssen.

Casio

Casio hatte mit seiner vor zwei Jahren vorgestellten Exilim Card den richtigen Riecher. Die extrem schmale Kamera entwickelte sich zum Renner. Dieses Jahr geht Casio mit der EX-S770 an den Start. Die Kamera hat ein 7,1-Zentimeter-Wide-Screen-Display, das 230 400 Pixel Auflösung schafft. Neu an Bord ist eine Daten-Speicher-Funktion, die die Übertragung von Computerdaten ermöglicht und eMails oder Dokumente als JPEG-Dateien auf der Kamera ablegt. Filme können im MPEG-4 Modus im Wide-Screen-Format gedreht werden und 35 Motivprogramme machen es selbst für Amateure einfach, die richtige Einstellung zu finden. Die EX-S770 wird 379 Euro kosten.

Fuji

Einem alten Problem will die F31d von Fujifilm zu Leibe rücken. Das Schwestermodell zur FinePix F30 bietet einen Modus für Gesichtserkennung. Selbst mit Widrigkeiten wie Gegenlicht oder mangelnder Ausleuchtung kommt die Kleine mit dem intelligenten Real-Photo-Prozessor-II gut zurecht. Dieser versucht Gesichter aufgrund ihrer geometrischen Form zu erkennen. Dies soll innerhalb von 50 Millisekunden passieren, und keinen Einfluss auf die Auslöseverzögerung haben. Zudem arbeitet die Kamera mit einer Lichtempfindlichkeit von bis zu 3 200 ISO.

Panasonic

Panasonic hat mit der Lumix FZ50 ein Zehn-Megapixel-Modell ins Rennen geschickt. Die Nachfolgerin der FZ30 ist mit einem Bildstabilisator ausgestattet und hat zusätzlich eine intelligente ISO-Kontrolle mitbekommen. Die Maximalempfindlichkeit liegt bei ISO 1 600. Um bereits einmal programmierte Einstellungen schnell parat zu haben, können diese jetzt auf eine Funktionstaste gelegt und so schnell jederzeit wieder abgerufen werden. Die FZ50 kostet 679 Euro (UVP).

Samsung

Stilvoll macht es Samsung und hat mit der Digimax S1000 ein Zehn-Megapixel-Modell mit einem Dreifach-Zoom im Angebot. Mit dem ergonomischen Griff behält man das 169 Gramm wiegende Leichtgewicht gut in der Hand. Zu einer MPEG4-Videofunktion hat Samsung der Kamera noch eine Videoschnittsoftware spendiert, um die Kurzfilme bereits in der Kamera zu bearbeiten.

Olympus

Die elegante µ-Serie von Olympus wurde um die µ-1000 bereichert. Olympus setzte als einer der ersten auf die BrightCapture-Technologie, um die Bilder bei ungünstigen Lichtverhältnissen zu verbessern. Die µ-1000 arbeitet mit zehn Millionen Pixeln und hat einen ISO-Wert von 6 400 aufzuweisen. Dadurch kann auf die Zuschaltung des Blitzes öfter verzichtet werden. Dazu kommen ein wetterfestes Edelstahlgehäuse und zahlreiche Motivprogramme.

Canon

Canon hat zum Herbst ein Produktfeuerwerk gezündet. Da wäre einmal die PowerShot A710 IS mit Bildstabilisator, der über den gesamten Brennweitenbereich wirksam ist, die A710 IS soll 349 Euro (UVP) kosten. Mit den beiden PowerShots A640 und A630 arbeiten mit zehn und acht Megapixel-Sensoren. Vierfach-Zoomobjektive, 2,5-Zoll-Displays die sich drehen und schwenken lassen und eine Lichtempfindlichkeit zwischen 80 und 800 ISO zeichnen die Kreativitätsknipser aus. Sie sollen 399 und 349 Euro (UVP) kosten. Fünf Megapixel für knapp 100 Euro – die magische Schmerzgrenze unterschreitet Yakumo mit seiner Mega Image XII. Mit ihren 96 Gramm soll sie vor allem als Zweitkamera reißenden Absatz finden.


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