Aprilscherz-Nachlese 2017

Dies waren die unterhaltsamsten Elektronik-Aprilscherze 2017

| Autor / Redakteur: Sebastian Gerstl / Sylvia Lösel

Der intelligente Gartenzwerg: Wie jedes Jahr hielt Google gleich eine ganze Palette unterschiedlicher Tech-orientierter Aprilscherze parat. Aber auch andere Unternehmen ließen sich mit ihren gelungenen Elektronik-relevanten Streichen nicht lumpen.
Der intelligente Gartenzwerg: Wie jedes Jahr hielt Google gleich eine ganze Palette unterschiedlicher Tech-orientierter Aprilscherze parat. Aber auch andere Unternehmen ließen sich mit ihren gelungenen Elektronik-relevanten Streichen nicht lumpen. (Bild: Google)

Von Google-Gartenzwergen, Datenzentren auf dem Mars und Auto-KI, die selbsttätig Videospiel-Achievements sammelt: Unternehmen nehmen mit Ihren Aprilscherzen gerne aktuelle Trends aufs Korn. Wir haben hier einige gelungene Beispiele zusammengestellt.

Dass Google und Amazon Jahr für Jahr zum Teil gleich mit mehreren Aprilscherzen aufwarten, dürfte inzwischen niemanden überraschen. Zwischen netten Spielereien und ganz abgehobenen Ideen kann es da manchmal schon etwas schwierig werden, an manchen Stellen die exakte Trennlinie zwischen Fiktion und Realität zu finden.

Als Anspielung an das "Smart Home" dürfte der "Smart Gnome" von Google zu verstehen sein. Der digitale Gartenzwerg-Assistent übernimmt alles für den Außenbereich des Heims, was digitale Assistenten wie Alexa & Co. für den Innenbereich übernehmen. Dazu zählen Informationen über das Wetter und welche essbaren Pflanzen sich im Umkreis befinden, allerdings auch eine Reihe von düsteren, fast schon morbiden Zusatzfunktionen, wie das Video erläutert.

Fast schon Tradition haben die kleinen Minispielchen, die am 1. April auf Google Maps zu finden sind. Zum Teil haben diese Aprilscherze durchaus auch Trends gestartet; lange vor Pokémon Go konnten Spieler am 1. April 2014 etwa auf dem Kartendienst auf Monsterjagd gehen. In diesem Jahr gab sich das Unternehmen dagegen deutlich nostalgischer: Wer das neue "Insert Coin" Feld links unten auf der Kartenübersicht bemerkte, konnte einen beliebigen gerade anvisierten Kartenbereich in eine schnelle Partie Ms. Pac-Man verwandeln; es mussten nur genügend Straßenkreuzungen vorhanden sein.

Auf den boomenden Virtual Reality Trend, den Google unter anderem bereits mit Google Cardboard bedient, spielen die "Haptischen Helfer" an. Denn auch wenn Optik und Akustig vom VR-Erlebnis hervorragend simuliert werden können, so bleiben der Tastsinn und andere körperlichen Empfindungen davon unberührt. Die Lösung: menschliche Assistenten kommen zu dem VR-Headset-Anwender ins Eigenheim, um aktiv dabei zu helfen, Gerüche und simulierten Fahrtwind ebenfalls körperlich empfinden zu können, was für deutlich mehr Immersion sorgt.

Apropos Wind: Auch die einzelnen nationalen Ableger des Unternehmens sind immer wieder für gelungene Aprilscherze zu haben. In den Niederlanden etwa hat sich Google einfallen lassen, wie die ikonischen 1170 Windmühlen des Landes effektiv zweitverwertet werden können: Indem die Windmühlen mit Hilfe von Maschinellem Lernen effektiv miteinander vernetzt werden, könnte der "Google Wind" genannte Verbund dazu genutzt werden, um beispielsweise an bewölkten Tagen die Wolken aus dem Himmel zu blasen und für schönsten Sonnenschein zu sorgen.

Schlussendlich sprang Google auf den Vorstoß Richtung Mars auf, der von NASA und SpaceX derzeit in Angriff genommen wird: Bis 2018, so kündigte das Unternehmen in einem ausführlichen Blogpost an, werden Datencenter der Google Cloud Plattform auch auf dem Roten Planeten zu finden sein. Die entsprechenden Gebäude dazu ließen sich sogar auf Google Maps virtuell besichtigen. Wer also einen Spaziergang auf dem Mars machen möchte, kann diesen noch in simulierter Fassung durchführen.

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