700 Arbeitsplätze fallen weg

Reorganisation bei O2 soll Wachstum fördern

24.07.2007 | Redakteur: Sarah Maier

O2-Chef Jaime Smith will das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen.

Durch Stellenabbau will der Telekommunikationsanbieter O2 seine Umsatzrückgänge ausgleichen. Auch im Management ist großes Stühlerücken angesagt.

Gerade einen Monat im Amt, zieht der neue O2-Chef Jaime Smith die Zügel an. Um dem harten Konkurrenzkampf standhalten zu können, will er den deutschen Unternehmenszweig umstrukturieren. Dabei werden etwa 700 Stellen im Bereich Verwaltungs- und Zentralfunktionen gestrichen. Bis Mitte 2008 sollen die Kürzungen ohne betriebsbedingte Kündigungen vollzogen sein.

Auch die Geschäftsführung bleibt von den Veränderungen nicht verschont. Der Bereich Technology Management wird künftig geteilt: Die Leitung des Segments Network Technology übernimmt Andrea Folgueiras. Sie kümmert sich somit um den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes. Alex Röder verantwortet dann den Bereich Service Technology. Neugeschaffen wird die Funktion des Geschäftsführers Product Development and Brand Management. Antonio Botas besetzt diese Position. Er soll eine Strategie für Produktinnovationen entwickeln und eng mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Telefónica in Madrid zusammenarbeiten.

»Mit unserer neuen Managementstruktur können wir schneller und flexibler auf Veränderungen reagieren«, erklärt Smith. »So sind wir für den zunehmenden Wettbewerb gut aufgestellt und erreichen eine höhere Effizienz in den Zentralfunktionen.«

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