Suche nach Vertriebspartnern

Versatel nimmt Serviceverbesserung und Bestandskundenpflege in Angriff

17.07.2007 | Redakteur: Sarah Maier

Christian Schemann, Vertriebsleiter bei Versatel, sucht Partner.

Der Telekommunikationsanbieter Versatel hat sich im Januar Christian Schemann als Vertriebsleiter an Bord geholt. IT-BUSINESS sprach mit Schemann über die Zukunft des Festnetzes und die Pläne, die Bestandskunden zu halten.

ITB: Herr Schemann, Sie kennen das Festnetz ja noch aus seiner Liberalisierungsphase, aus Ihrer Zeit bei Otelo. Später waren Sie für den Geschäftskundenbereich bei E-Plus verantwortlich. Wie sehen Sie die Entwicklung auf dem Kommunikationsmarkt?

Schemann: Ich glaube, dass im TK-Markt in Zukunft die Musik wieder stärker auf der Festnetzseite spielen wird, was lange Zeit keiner für möglich gehalten hätte. Es hat eine Phase gegeben, da dachte jeder, alles wird mobil. Die Kunden erwarten Mobilität im Sprachbereich, also für das Handy unterwegs und das DECT-Telefon im Haus. Ansonsten denke ich, dass die Nachfrage nach Breitbandinternet steigen wird. Der Umstand der Breitbandigkeit führt künftig – sollte es keine wirklich revolutionären technischen Entwicklungen geben – zum Festnetz. UMTS und HSDPA entsprechen nicht den Erwartungen des Kunden an Breitband. Mobiles eMail und Internet sind nur eine Ergänzungslösung.

ITB: Trotzdem ist Versatel eine Kooperation mit E-Plus eingegangen und will entsprechende Produkte im Sommer auf den Markt bringen?

Schemann: Wir werden die Mobilfunkleistung bei E-Plus einkaufen und ein Versatel gebrandetes Produkt anbieten. Einen genauen Launch-Termin können wir derzeit noch nicht nennen – demnächst auf jeden Fall. Umgekehrt verkauft E-Plus demnächst DSL in den Shops, allerdings weiterhin unter dem Namen Versatel.

ITB: Versatel vertreibt online, über eigene Shops, den Fachhandel aber auch über Flächenmärkte. Gibt es hier Konflikte?

Schemann: Wir sehen, dass der Endkunde dem Fachhandel oft mehr Kompetenz zuspricht, als dem Flächenmarkt. Somit findet hier kaum eine Kannibalisierung statt. Wir arbeiten auch viel direkt mit dem klassischen Fachhandel zusammen, dass liegt daran, dass unser Angebot nicht flächendeckend ist. Momentan habe wir einen Footprint von 20 Prozent, den wir auf 25 Prozent ausbauen wollen. Deshalb suchen wir Händler aus unseren Regionen und gehen teilweise direkt auf sie zu.

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