Partnerschaft für kosteneffiziente Strukturen

HP und die British Telecom helfen sich gegenseitig

12.06.2007 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Hewlett-Packard und die British Telecom erweitern ihre seit 2004 bestehende weltweite Allianz. Das betrifft sowohl die internen IT-Strukturen beider Unternehmen als auch das Produkt- und Dienstleistungsportfolio der Partner. Dieses soll zum einen weitgehend standardisiert und dadurch kostengünstig sein, zum anderen aber mehr Flexibilität bringen.

Hewlett-Packard (HP) und die British Telecom (BT) haben im Rahmen ihrer weltweiten IT-Allianz seit Mai 2004 bereits Aufträge im Wert von mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar gewonnen. Nach einer gemeinsamen Gesprächsrunde in Budapest hat man sich in beiden Firmen zu einer noch engeren Zusammenarbeit entschlossen. Zu den gemeinsamen Kunden zählen unter anderem Hertz, die First Group und seit jüngstem Anglo American Plc.

Mit letzterer haben die Partner einen Siebenjahresvertrag im Wert von 450 Millionen Dollar abgeschlossen. Es geht im Wesentlichen um das Outsourcing und die Verwaltung von Sprachservices, um den Betrieb von Datenzentren und das Management der Arbeitsplätze.

Wie gehabt sollen auch die neuen Angebote auf den ITIL-Services basieren, die die Unternehmen in der Vergangenheit bereits gemeinsam entworfen haben. Diese ermöglichen Kunden, Umstellungen in der IT-Infrastruktur standardisiert und unter geschäftlichen Aspekten, mit reduzierten Kosten und Risiken vorzunehmen.

Nutzen für die eigne IT

Als Teil des Abkommens stellt HP eine Infrastruktur aus Servern, Speicherkomponenten, Software und Services zur Verfügung, welche besonders mit den Service-Dienstleistungen von BT harmoniert. Außerdem hilft HP seinem strategischen Partner bei der Umstellung auf eine serviceorientierte Architektur. Diese sieht BT als Voraussetzung für neue Geschäftsmodelle.

Umgekehrt wird BP zu einem bedeutenden Helfer, wenn es um den Umbau von HP-internen Strukturen geht. Insbesondere soll der Carrier die Verbindungen zwischen den Datenzentren in den USA und den 143 Niederlassungen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika bereitstellen sowie die notwendige Hochverfügbarkeit gewährleisten.


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