15.05.2007 | Redakteur: Sarah Maier
Bei der Deutschen Telekom wird gestreikt. Bundesweit sind 15.000 Mitarbeiter im Ausstand. Durch die Proteste kommt es zu Verzögerungen im Betriebsablauf, vor allem in den Call-Centern und beim technischen Kundendienst. Während Verdi droht, die Aktionen noch monatelang fortzuführen, trifft die Telekom Maßnahmen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.
Rund 15.000 Mitarbeiter der Deutschen Telekom streiken, um eine Auslagerung von 50.000 Arbeitsplätzen zu verhindern. Durch die Arbeitsniederlegung kommt es laut der Gewerkschaft Verdi zu Verzögerungen im Betriebsablauf, betroffen seien vor allem Service, Call-Center und Betriebe des technischen Kundendienstes. Die Schwerpunkte des Streiks sollen laut Verdi derzeit in Berlin-Brandenburg, Bayern und Nordrhein-Westfalen liegen.
»Sicherlich kommt es zu Verzögerungen«, erklärte eine Sprecherin der Deutschen Telekom gegenüber IT-BUSINESS. »Doch wir bemühen uns, Maßnahmen zu ergreifen, um die Grundversorgung sicher zu stellen.« Zu diesen Maßnahmen gehören die Notdienstvereinbarungen mit Verdi, der Einsatz von Zeitarbeitskräften und Beamten. Letztere dürfen bekanntlich nicht streiken. Außerdem gäbe es eine Priorisierung bei der Auftragsvergabe. Nähere Angaben wollte das Unternehmen dazu nicht machen, außer dass die Telekom gesprächsbereit sei. »Der Ball liegt nun bei Verdi«, so die Sprecherin.
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