Unternehmensstrategie

T-Systems will mit »Real-ICT« an die Marktspitze

08.02.2007 | Redakteur: Sarah Maier

Lothar Pauly, Vorstand von T-Systems

Bei integrierten IT- und TK-Lösungen will T-Systems das breite Portfolio des Telekom-Konzerns ausspielen und sich damit vom Wettbewerb absetzen. Agressivere Preise und die Sparziele des Mutterkonzerns unterstützt die Service-Truppe mit weiteren Entlassungen.

Wie auch ihre Wettbewerber setzt die Deutsche Telekom auf die IP-Revolution. Nach und nach werden demnächst die bestehenden Netzplattformen abgeschaltet und durch die neue Technologie ersetzt. Innerhalb des Unternehmens ist T-Systems Vorreiter bei der IP-Umstellung, folgen sollen die Festnetzsparte und abschließend der Mobile-Bereich. Mit dieser Transformation verfolgt T-Systems das Ziel, für Geschäftskunden im Laufe der nächsten Jahre alle netzbasierten Dienste bereitzustellen. Über alle Geschäftsfelder hinweg plant die Telekom ein Angebot, bei dem alles aus einer Hand kommt.

Integration von IT und TK

T-Systems-Chef Lothar Pauly kündigte eine Kampagne für dieses Angebot unter dem Motto »Real ICT« an. Gemeint ist damit die nahtlose Integration von IT und TK. Sein Unternehmen sei im Vorteil gegenüber dem Wettbewerb, da die Telekom sowohl über Netzhoheit als auch über das IT-Know-how verfügt, so Pauly. »ICT-Lösungen erzielen, macht bei T-Systems heute bereits einen Anteil von gut fünf Prozent vom Gesamtumsatz aus. Bis 2010 wollen wir diesen Anteil auf 25 Prozent erhöhen«, kündigt der T-Systems-Chef an. Als herausragendes Beispiel nennt er die Dynamic Services. Dabei mieten Kunden Software, Hardware, Rechenleistung, Datenspeicherplatz und Telekommunikationsleistung direkt aus dem Netz. Gezahlt wird nur für die tatsächlich benötigte Kapazität. Nachdem das kostenintensive Vorhalten von Ressourcen entfällt, sollen sich die Firmen durchschnittliche 30 Prozent der Kosten sparen.

Sparmaßnahmen

Sparen will auch die Telekom, und T-Systems greift ihr dabei kräftig unter die Arme. »Mit unserer Unterstützung will der Konzern die IT-Kosten bis zum Jahr 2010 um eine Milliarde Euro senken«, erklärt Pauly. Geschehen soll dies durch eine einheitliche IT-Architektur und Software-Entwicklung. Mit der Ankündigung einer »Konsolidierung von Standorten« und »einer verstärkten Ausbalancierung des Produktions-Mixes in Hochlohn- und Niedriglohnländern« umschrieb er wortreich den Abbau von weiteren Arbeitsplätzen in Deutschland.


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