Cancom hat beim Thema Cloud die Nase vorn

Höherwertige Services werden bei Cancom ausgebaut

21.02.12 | Redakteur: Sarah Maier

Klaus Weinmann, Vorstandsvorsitzender von Cancom
Klaus Weinmann, Vorstandsvorsitzender von Cancom

Klaus Weinmann, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Cancom, erläutert die Zukunftspläne seines Unternehmens. Darunter auch, warum der Umzug von Schwaben nach München so wichtig ist, und weshalb das Systemhaus beim Thema Cloud die Nase vorn hat.

ITB: Seit unserem letzten Gespräch ist die augenscheinlichste Veränderung, dass Cancom seinen Hauptsitz nun in München hat. Warum eigentlich?

Weinmann: München ist das IT-Zentrum von Deutschland, wenn nicht ganz Europa. Dort sitzen Siemens sowie Infinion, aber auch unsere Partner Microsoft, Citrix, Apple und VMware haben dort ihre Niederlassung. Dazu kommt, dass wir in München mit 400 Mitarbeitern das größte unabhängige Systemhaus sind. Im Gegensatz dazu sitzen in unserer alten Zentrale in Jettingen-Scheppach nur 250 Leute. Zudem war in München schon immer unser Competence Center, wie beispielsweise das für Cloud Computing. Unser Dienstleistungszentrum liegt in der bayerischen Landeshauptstadt. Wir sind aktuell noch auf der Suche nach neuen Geschäftsräumlichkeiten.

ITB: Haben Sie dabei bereits als neuen Firmensitz etwas ins Auge gefasst?

Weinmann: Es gibt drei Objekte und eines davon, das mir besonders gefällt. Aber das kann ich noch nicht nennen, denn sonst würde es vielleicht die Verhandlungen mit dem Vermieter beeinflussen. Ende Februar werden wir wohl mehr wissen.

ITB: Können Sie wenigstens grob die Richtung sagen, wo man Cancom künftig in München finden wird?

Weinmann: Ja, zwischen unserem jetzigen Sitz in der Ridlerstraße und dem Olympiapark.

ITB: In Jettingen-Scheppach verbleibt also der Geschäftsbereich E-Commerce/Trade, und in München ist das Dienstleistungszentrum. Welchen Anteil haben die beiden Bereiche jeweils an Ihrem Geschäft?

Ergänzendes zum Thema
Klaus Weinmann
Cancom, der schwäbische Traum

Weinmann: E-Commerce/Trade macht nach wie vor rund die Hälfte des Umsatzes und gut ein Viertel des Rohertrages aus. Der Anteil der Dienstleistungen an unserem Deckungsbeitrag beträgt gute 70 Prozent.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum Cancom in Sachen Cloud die Nase vorn hat.


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