Wachstumsstrategie soll fortgesetzt werden

All for One Steeb ist größter SAP-Partner in DACH

20.01.12 | Redakteur: Sarah Maier

Lars Landwehrkamp und Stefan Land, Vorstände der All for One Midmarket
Lars Landwehrkamp und Stefan Land, Vorstände der All for One Midmarket

Durch den Kauf der SAP-Tochter Steeb hat sich All for One Midmarket eine breite Kundenbasis gesichert. Vorstandssprecher Lars Landwehrkamp spricht über die Wachstumsstrategie des Dienstleisters. Zudem spricht er über SAP-Business-by-Design und seine Wettbewerber.

Für das vergangene Geschäftsjahr 2010/2011 kann All for One Midmarket mit beträchtlichem Wachstum trumpfen. So konnte das EBIT um 86 Prozent von 2,5 Millionen Euro im vorangegangenem Geschäftsjahr auf 4,7 Millionen gesteigert werden. Die Umsatzerlöse aus den Outsourcing Services stiegen um Prozent auf 35,5 Millionen Euro. Die Lizenzumsätze betrugen 14 Millionen Euro und übertrafen das hohe Vorjahresniveau um 19 Prozent. Der starke Anstieg bei den Neu- und Stammkundenprojekten führte auch bei den Consulting-Umsätzen zu deutlichen Zuwächsen von 14 Prozent auf 32,8 Millionen Euro. Insgesamt legte der SAP-Komplettdienstleister beim Umsatz organisch um 14 Prozent auf 90,2 Millionen Euro zu.

Im November vergangenen Jahres hat All for One Midmarket die SAP-Tochter Steeb gekauft. Damit bekam der Dienstleister rund 800 Kunden sowie das Know-how von 250 Mitarbeitern hinzu. Nun wird Steeb in das neue Mutterunternehmen integriert. Das soll auch der neue Name All for One Steeb ausdrücken, der allerdings noch auf der Hauptversammlung im März offiziell genehmigt werden muss.

Verschmelzung von Steeb

Statt aufgrund von Synergien Mitarbeiter zu entlassen, ist Lars Landwehrkamp, Vorstandssprecher bei All for One Midmarket, froh, nun doppelt so große Teams zu haben: „Nach der Verschmelzung haben wir auch mehr Kunden die betreut werden müssen. Wir suchen derzeit zudem noch circa 30 Mitarbeiter.“ Synergien sieht Landwehrkamp eher bei den Sachkosten, so braucht es nun nur noch einen CeBIT-Stand. Mit Cross-Selling – auch damit erhofft sich der Vorstandsvorsitzende eine Umsatzsteigerung. „So kann den bisherigen Steeb-Kunden nun die Outsourcing-Services der Midmarket angeboten werden. Umgekehrt hat Steeb auch einige interessante Zusatzlösungen für die Midmarket-Kunden“, erklärt Landwehrkamp. Für das neue Geschäftsjahr erhofft sich das Unternehmen einen kumulierten Umsatz von 160 Millionen Euro. Die EBIT-Marge soll bei mehr als fünf Prozent liegen.

Nachdem alle anderen SAP-Dienstleister kleiner sind, sieht der Vorstandssprecher als einzigen richtigen Wettbewerber Itelligence. Der Umsatz von Itelligence liegt bei rund 240 Millionen Euro. „Von der Anzahl der Kunden mit festen Verträgen im deutschsprachigen Raum sind wir allerdings besser aufgestellt“, erläutert Landwehrkamp. „Unsere Unternehmensstrategien unterscheiden sich auch deutlich: Während wir nur in der DACH-Region eigene Niederlassung haben und ansonsten mit Partnern arbeiten, deren Gewinne nicht bei uns in den Gewinnen auftauchen, hat Intelligence weltweit eigene Niederlassungen.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über Business by Design von SAP.

Ergänzendes zum Thema
Über All for One

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