Das sagen die Partner zu HPs PSG-Plänen

Hänge-Partie HP-PSG: Eine Einschätzung von Comparex, Datagroup und Kumatronik

08.09.11 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Regina Böckle / Regina Böckle

HP-PSG-Partner schwanken zwischen Bangen und Hoffen.
HP-PSG-Partner schwanken zwischen Bangen und Hoffen.

HP will sich möglicherweise von der PC-Sparte PSG trennen. Genaues steht noch nicht fest. Der gesamte Vertriebskanal und die Endkunden hängen in der Luft. IT-BUSINESS hat nachgefragt, wie HP-Partner die aktuelle Lage bewerten. Im folgenden erläutern Vertreter von Datagroup, Kumatronik und Comparex ihre Sicht der Dinge.

Aus Sicht des Systemhauses Datagroup kam „die Entscheidung sehr überraschend und hat große Unsicherheit bei HP-Kunden ausgelöst. Erste Reaktionen sind am Markt bereits sichtbar: So sind beispielsweise aktuelle Ausschreibungen gegen HP entschieden worden – ein klarer Vorteil für den HP-Mitbewerb. Datagroup ist herstellerneutral aufgestellt. Wir bieten unseren Kunden von jeher ein Portfolio verschiedener Hardware-Hersteller an. Inwiefern es Umsatz- bzw. Ergebnisrückgänge durch die HP-Entscheidung geben wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht abschätzen.“

Stellungnahme von Kumatronik

Martin Seeger ist Geschäftsführer von Kumatronik.
Martin Seeger ist Geschäftsführer von Kumatronik.

Martin Seeger, Geschäftsführer von Kumatronik, erklärt: „Offiziell gibt es von HP noch keine definitive Entscheidung, sich vom PC-Geschäft zu trennen. HP hat bis dato ausschließlich angekündigt, sich mit der Zukunft des PC Geschäfts zu beschäftigen und hierzu verschiedene strategische Optionen zu prüfen, eine davon ist der Verkauf, aber auch die Weiterführung alleine oder mit einem strategischen Partner stehen als Alternative zur Verfügung.

Eine abschließende Bewertung ist dementsprechend durch uns noch nicht vorzunehmen. Natürlich sind wir über die Art und Weise der Kommunikation höchst unglücklich, da diese am Markt für Unruhe sorgt.

Derzeit haben wir keine Maßnahmen eingeleitet, aus den oben genannten Gründen. Desweiteren gibt es nicht allzu viele Alternativen im PC-Geschäft und die Kumatronik hält die Zertifizierungen der wichtigsten Marktteilnehmer wie Dell, Fujitsu, Lenovo et cetra., auf die sich das Geschäft im schlimmsten Fall verlagern würde.

Solange die HP-Strategie noch unklar ist, werden wir pro-aktiv keine Alternativen anbieten, außer der Kunde hat den ausdrücklichen Wunsch.

Die Ankündigung HPs, das PC-Geschäft einzustellen, machen sich bei der Kundennachfrage derzeit noch nicht bemerkbar.

HP ist der Hersteller mit der größten Umsatzrendite im PC-Geschäft. Sollte dieses Geschäft veräußert werden, könnte es aus unserer Sicht zu einem weiteren Verfall der Preise kommen. Das ist aber bisher noch nicht absehbar.“

Ergänzendes zum Thema
Was sagen andere Partner zu HP-PSG?

Das sagt Comparex

Walter Denk, Vice President & General Manager von Comparex Deutschland
Walter Denk, Vice President & General Manager von Comparex Deutschland

Walter Denk, Vice President & General Manager Comparex Deutschland, zum HP-Entscheid: „Der Schritt HPs sich im Cloud Computing für Großkunden breiter aufzustellen, zeigt einmal mehr, dass dieses Thema langfristig IT-Infrastrukturen bestimmen wird. Wir sind HP Goldpartner im Server und Storage-Bereich und kennen den Hersteller daher bereits aus dem Virtualisierungs-Infrastrukturumfeld, wo HP seit längerem zu den Kern-Anbietern am Markt gehört. Gerade im Zuge der Bring-your-own-Device-Entwicklungen kann es für Hersteller wie HP reizvoller sein, sich noch stärker im Herz der Unternehmensinfrastrukturen zu etablieren. Hier werden Entscheidungen für Plattformen strategisch getroffen und Lebenszyklen sind faktisch länger, was attraktiver sein kann als das stärker trend-getriebene und konjunktursensiblere PC- und Tablet-Endkundengeschäft.“

Was halten Sie von HPs Plänen und wie wirkt sich die verworrene Situation auf Ihr Projektgeschäft aus? Diskutieren Sie mitim IT-BUSINESS-Forum


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