Direkte In-App-Abrechnung für Mobilanwendungen dank Mach

Anwendungsentwickler erhalten ihr Geld per Direct Billing Gateway

15.06.2011 | Redakteur: Sarah Maier

Mit mobilen Apps lässt sich per Direct Billing Gateway leichter Geld verdienen.

Eine neue Einnahmequelle für App-Stores und Content-Anbieter eröffnet sich mit dem Direct Billing Gateway von Mach. Der Anbieter von Kommunikationslösungen hat die Lösung bei den vier großen deutschen Mobilfunk-Providern gelauncht.

Mach ist ein Luxemburger Anbieter von Hub-basierten mobilen Kommunikationslösungen. Das Unternehmen hat erklärt, dass sein Direct Billing Gateway bei den vier großen deutschen Mobilfunkanbietern eingeführt wurde. Dieses ermöglicht eine direkte Abrechnung von Apps über die Mobilfunkrechnung. Die User profitieren davon, via einem einfachen One-Click-Prozess Anwendungen zu kaufen. Das Premium Messaging oder die Weiterleitung zu WAP-Zahlungsseiten entfällt. Auch eine Kreditkarte ist nicht nötig. Zudem erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden den Kauf bis zum Ende durchführen.

Aber auch Content-Anbieter und App-Entwickler ziehen laut Mach ihre Vorteile aus dem Gateway. So können Anwendungsentwickler mobile Inhalte zu Geld machen. Die In-App-Abrechnung eröffnet zudem neue Geschäftsmodelle für Entwickler auf der Basis des Vertriebs von virtuellen Produkten und Services innerhalb einer Anwendung.

Technischer Kleber

„Mach verfolgt mit seinem Geschäft das Ziel, Kunden die Abrechnung von Services zu erleichtern. Durch sein Direct Billing Gateway stellen wir den technischen Kleber bereit, der App-Stores, Content-Anbieter und Händler mit Betreibern verknüpft und das Anwendungs-Ökosystem in Deutschland vereinfacht“, erklärt Charles Damen, Vice President, Mobile Content and Applications bei Mach. „Außerdem unterstützt der Direct Operator Billing Service die Echtzeit-Überwachung von Transaktionen und eine flexible Preisstrategie. Gegenüber der alten P-SMS-Umgebung bringt dies echte E-Commerce-Funktionalität für Anwendungsangebote.”

Content kann sofort bereitgestellt werden, ohne dass es notwendig ist, individuelle Verträge mit den wichtigsten deutschen Betreibern abzuschließen. Dies spart Zeit sowie Betriebskosten. App-Provider und Händler können sich so auf ihr Kerngeschäft fokussieren, nämlich die Unterstützung offener Anwendungsumgebungen.


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