Orange Business Services wird Mitglied der DMTF Cloud Management Arbeitsgruppe

Standards für Cloud- und Virtualisierungs-Management

30.03.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

IT-Dienstleister beteiligt sich an den Cloud-Standardisierungsbemühungen der Distributed Management Task Force (DMTF).

Von der Mitgliedschaft in einem Standardisierungs-Gremium verspricht sich die B2B-Sparte von France Telecom-Orange eine Förderung ihrer eigenen Cloud Computing-Strategie. Problemlose Kompatibilität erhöht den Kundennutzen und damit die Marktchancen für das Cloud Computing- und Virtualisierungs-Management.

Die rund 160 Mitgliedsunternehmen und Organisationen umfassende Distributed Management Task Force (DMTF) arbeitet an der Entwicklung und Verabschiedung weltweit einheitlicher und effektiver System-Management-Standards. Als neues Mitglied der Cloud Management-Arbeitsgruppe innerhalb der DMTF möchte Orange Business Services sich nun im Sinne seines kürzlich aufgelegten Strategie-Programms „Conquests 2015“ aktiv an der Diskussion beteiligen.

So will das Unternehmen insbesondere das Open Virtual Format (OVF) unterstützen. Dabei handelt es sich um einen amerikanischen Standard, der international verbindlich werden soll.

Außerdem beabsichtigt Orange eine ISO-Zertifizierung für den neuen internationalen Virtualisierungsstandard zu fördern. Des Weiteren will die B2B-Sparte von France Telecom-Orange ihr Engagement auf die globale Standardisierung eines Application Programming Interface (API) für Cloud Management legen.

Weltweite Cloud-Standards

Zudem arbeitet die Task Force DMTF an der Schaffung eines internationalen Standards für eine Programmierschnittstelle (API)für Cloud Management Infrastructure as a Service (IaaS). Auch hier werde Orange künftig mitwirken, kündigt der IT-Dienstleister an.

Schließlich zeigt Orange Interesse an der Einführung von Funktionen für Platform as a Service (PaaS). Auf der Agenda stehen Service Level Agreements (SLAs) und Quality of Service (QoS) sowie deren Management.

Die Standardisierungsbemühungen sind für den Dienstleister keineswegs altruistisch. Über verbesserte Kompatibilität und Standardschnittstellen will das Unternehmen mehr Umsatz im Cloud Computing generieren: Im Jahr 2015 sollen entsprechende Services 500 Millionen Euro sein.


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