Hauseigene Test and Development Cloud für Entwickler

Schallhorn: „Die Cloud kann zum Gefängnis werden“

22.03.2011 | Redakteur: Sarah Maier

Oliver Schallhorn, Geschäftsführer bei Fritz und Macziol

Bei Fritz und Macziol sieht man sowohl die Vorteile wie auch die Nachteile von Cloud-Lösungen. Geschäftsführer Oliver Schallhorn ist sich jedoch sicher, dass diejenigen, die nicht in die Wolke investieren, in drei Jahren vom Markt gefegt werden.

„Die Cloud ist ein Mainstream“, findet Oliver Schallhorn, Geschäftsführer von Fritz und Macziol im Gespräch mit IT-BUSINESS. Im Verlauf der Unterhaltung führt er aus, dass an ihr der Weg keines größeren Systemhauses vorbeiführt und dieser gleichzeitig steinig ist. „Wer heute nicht in die Cloud investiert, wird in zwei bis drei Jahren nicht mehr im Geschäft sein“, so seine Prophezeiung.

Wie der Geschäftsführer feststellt, beschäftigen sich die Kunden stark mit der Cloud – hauptsächlich mit der Private Version. „Natürlich führen wir auch Beratungsgespräche zur Hybrid Cloud, doch noch ist es für Unternehmen kein Thema, sensible Daten in ein fremdes Rechenzentrum auszulagern. Dafür ist es rund drei Jahre zu früh“, glaubt Schallhorn.

Auch weist er darauf hin, dass vielfach die Bezahlsysteme für Applikationen aus der Wolke nicht ausgereift sind. Als Beispiel nennt er die Business Productivity Online Standard Suite (BPOS) von Microsoft: Statt nach dem tatsächlichen Nutzungsverhalten zu bezahlen wird hier, wie bei den herkömmlichen Lizenzmodellen, weiterhin per User bezahlt. Es gibt also keinen zustätzlichen Anreiz diese Public Cloud zu nutzen. Eine Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch, würde hingegen den CIOs entgegen kommen, da sich so die Kosten transparent auf die Abteilungen umlegen lassen.

Interne Test-Wolke

Diesen Wert hat Fritz und Macziol bereits erkannt, und für interne Zwecke eine hauseigene „Test and Development Cloud“ aufgesetzt. Die rund 500 Entwickler und Berater des Systemhauses können über ein Portal innerhalb von zwei Minuten Test-Umgebungen erstellen. „Früher, mit dem Weg über die IT-Abteilung, die einen virtuellen Server aufsetzen musste, brauchte das oftmals zwei Wochen“, erklärt Schallhorn. „Waren die Server einmal konfiguriert, wurden die Systeme lange nicht mehr freigegeben. Durch die besetzten Ressourcen entstanden wieder Kosten. Jetzt, via Cloud, werden die Systeme automatisch freigegeben. Zudem werden die entstandenen Ausgaben dem Abteilungsleiter zeitnah übermittelt.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie die Cloud unter Umständen ein Unternehmen ruinieren kann.

Umsatz gestiegen

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