Amazon Simple Email Service (Amazon SES) Beta liefert Zustellstatistiken

Cloud-Dienst für zuverlässigen Massenversand von E-Mails

31.01.2011 | Redakteur: Dirk Srocke

Entwickler können Amazons Cloud-Versandservice per API nutzen.

Amazon hat den Simple Email Service (Amazon SES) gestartet. Mit dem Cloud-basierten Dienst sollen Organisationen zuverlässig große Mengen von E-Mails versenden. Entwickler greifen per API auf den flexiblen Dienst zu; dabei funktioniert SES auch mit anderen Amazon Web Services. Abgerechnet wird nach versendeten Nachrichten und genutztem Datenvolumen.

Entwickler und Unternehmen, die viele E-Mails verschicken möchten, müssen sich ab sofort nicht mehr selbst um die passende Infrastruktur kümmern. Mit dem Amazon Simple Email Service (Amazon SES) gibt es hierfür eine Cloud-Lösung.

Nutzer greifen per API auf den bislang nur als Betaversion verfügbaren Dienst zu - beispielsweise über schon bei Amazon gehostete Anwendungen. Um den Rest kümmert sich der Dienstleister. Amazon filtert ausgehende Nachrichten dabei auch, um die Standards von Internet Service Providern zu erfüllen.

Zusätzlich bietet Amazon mit SES verschiedene Statistik-Funktionen an. So können Anwender sehen, wieviele Nachrichten erfolgreich zugestellt wurden und welche Empfänger die E-Mails als Spam deklariert haben.

Cloud-typisch werden nur tatsächlich genutzte Leistungen abgerechnet. 1.000 E-Mails schlagen mit 10 US-Cent zu Buche. Zusätzlich werden noch Gebühren für die beanspruchten Datentransfers fällig. Details zu den Abrechnungsmodalitäten gibt es auf der Homepage des Anbieters.


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