Sozialisierte Cloud-Services von MTI

Die virtualisierte Rechenzentrumseinheit wird zum Angebot

14.01.2011 | Autor / Redakteur: Thorsten Riedl / Rainer Graefen

Cisco, EMC und VMware erfinden mit dem vBlock eine neue Rechenzentrums-Einheit.

Mit drei Kundencentern in Frankreich, England und Deutschland will MTI der Public Cloud auf die Sprünge helfen. Erste Lösungen mit dem vBlock 1 wurden umgesetzt, in Deutschland vermarktet das Unternehmen den kleineren vBlock 0.

Am Stadtrand von Wiesbaden, gleich am Rhein-Main-Schnellweg, hat das Systemhaus MTI sein Solutioncenter platziert. Dort können interessierte Kunden die Möglichkeiten von vBlock 0 testen.

Hier lässt sich live vor Ort anschauen, wie die Geräte verkabelt sind, oder wie es um die Sicherheit bestellt ist. „Gibt es da Vorbehalte?“, fragt Dirk Münchow, Vertriebschef von MTI in Deutschland, schon mal vorausschauend rhetorisch. „Die Komponenten sind heute schon sicher“, erklärt er.

Am Anfang steht eine große Koalition

In Wiesbaden sorgt die Lösung von Cisco, EMC und VMware für den entsprechenden Schutz. Bislang ist es die einzige Live-Demo von vBlock 0 in Deutschland. MTI war einst ein US-amerikanischer Spezialist für den Bau von Raid-Speichern.

Die eigene Produktentwicklung hat das Unternehmen seit längerem aufgegeben und sich auf den Verkauf von Storage-Geräten von EMC fokussiert. Das Unternehmen ist einer der ersten Partner der VCE-Koalition, der für das vBlock-Modell zertifiziert ist.

VCE steht für Virtual Computing Environment, kann aber auch für VMware, Cisco und EMC gelesen werden. Die drei Hersteller haben sich Ende vergangenen Jahres zu einer Koalition zusammengeschlossen, um Private Clouds voranzubringen.

vBlock: Komplett virtualisierte Infrastruktur

Die Block-Pakete sind bisher in drei Varianten erhältlich: vBlock 0, vBlock 1 und vBlock 2. Es handelt sich um getestete und zertifizierte Infrastukturlösungen für Rechenzentren.

Ein vBlock ist eine virtualisierte Infrastruktur, die eine virtuelle Maschine, das gemeinsam genutzte virtuelle Netzwerk und die benötigte virtualisierte Speicherkapazität zusammenfasst und auch so über Rechenzentrumsgrenzen verschieben kann.

Der vBlock 0 zielt dabei vor allem auf mittelständische Anwender. Integriert sind hier das Unified Computing System (UCS) sowie die Systeme Nexus 5010 und 1000v von Cisco, Unified Storage von EMC sowie die vSphere-Plattform von VMware.

Performance für Hunderte virtueller Maschinen

Die Performance dieser Systeme soll laut EMC für 300 bis 800 virtuelle Maschinen reichen, Cisco gibt sich bescheidener und spricht von 125 bis 512 virtuellen Rechnern, die machbar sind.

Der Hauptvorteil von vBlock 0 liegt laut Münchow in der geschlossenen Architektur, die auf Industriestandards basiert. „Die Technologie setzt sich zusammen aus Standardkomponenten, bei denen die Hersteller sicherstellen, dass sie funktioniert – und dass der Support gewährleistet ist“, sagt er.

Wer zu MTI kommt, erhält eine für ihn maßgeschneiderte Lösung, dafür garantiert das Unternehmen. Zudem übernimmt der Dienstleister 1st- und 2nd-Line-Support. Den 3rd-Line-Support stellt die VCE-Koalition. Damit ist auch Unterstützung auf Entwicklerebene gewährleistet. Münchow sieht keine Anwendungen speziell im Vorteil unter vBlock 0.

„Alles, was bislang unter VCE läuft, lässt sich weiter betreiben.“ Wichtig sei der Mehrwert, den eine vBlock-0-Lösung biete, und der liege in der Managebarkeit von Infrastrukturen von einem Single Point of Contact.

weiter mit: Auf die Beratung kommt es an

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