Rasant wachsender Bedarf nach Cloud Computing

T-Systems baut energieeffizientes Rechenzentrum

14.10.2010 | Redakteur: Ulrich Roderer

T-Systems baut ein energieeffizientes Rechenzentrum.

T-Systems baut seine weltweiten Cloud-Computing-Kapazitäten aus. Nach rund einem Jahr Bauzeit hat die Telekom-Tochter jetzt in einem ihrer Münchener Rechenzentren neue Serverfläche in Betrieb genommen.

Der ehemalige Bunker in Allach beherbergt nun gemeinsam mit dem verbundenen Zwillings-Rechenzentrum im Euroindustriepark umgerechnet mehr als zwei Fußballfelder Serverfläche. München ist damit der größte Rechenzentrumsstandort Deutschlands. Kunden wie Shell, Philips oder Linde steuern ihre Unternehmen mit Software aus München. Dabei beziehen und bezahlen sie flexibel nach Bedarf.

„Die Nachfrage unserer Kunden nach Cloud Computing wächst rasant“, sagt Olaf Heyden, als T-Systems-Geschäftsführer zuständig für weltweit mehr als 70 Rechenzentren. „Wir nutzen daher die gesamte neue Fläche für Cloud-Computing-Anwendungen. Allein für unser SAP-Angebot aus der Wolke haben wir innerhalb von acht Monaten eine Verdopplung der Rechenleistungen verzeichnet.“

Neueste Technologie

Beim Ausbau des Rechenzentrums hat T-Systems erstmals konsequent die Erfahrungen aus seinem Testlabor in München eingebracht. In diesem so genannten DataCenter 2020 suchen Forscher von T-Systems und Intel nach Eigenschaften eines aus energetischen Gesichtspunkten optimal aufgebauten Rechenzentrums. Eine Messgröße für die Energieeffizienz ist der PUE-Wert (Power Usage Effectiveness).

Er setzt die insgesamt im Rechenzentrum eingesetzte Energie mit dem Stromverbrauch der Rechner ins Verhältnis. Je kleiner der Wert ausfällt, desto effizienter werden die Ressourcen im Rechenzentrum verbraucht. Heute erreichen Rechenzentren im Durchschnitt einen PUE von 1,8. Dies heißt: 80 Prozent des Energiebedarfs der IT-Hardware wird unter anderem zusätzlich für die Klimatisierung, die unterbrechungsfreie Stromversorgung oder die Beleuchtung verbraucht.

Im Münchner Bunker wird der PUE künftig maximal 1,3 betragen, was erhebliche Kosteneinsparungen und einen deutlich geringeren CO2-Ausstoß mit sich bringt. Dafür kühlt das Rechenzentrum seine Serverräume unter anderem mit Brunnenwasser.


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