04.08.2010 | Redakteur: Stefan Riedl
Arnd von Wedemeyer redet Klartext. Der Vorstandsvorsitzende der Notebooksbilliger AG spricht mit IT-BUSINESS über die Schattenseiten des IT-Online-Handels. Außerdem skizziert er, wie das Unternehmen weitere „Offline-Shops“ und eine eigene PC-Produktion starten will.
ITB: Ist es nicht ein gewagter Schritt für einen Online-Shop in die PC-Produktion einzusteigen?
von Wedemeyer: Nicht unbedingt. Als C&P haben wir Anfang der Neunziger Jahre bereits erfolgreich PC-Systeme gebaut, damals unter den Brands Ergoline und Basicline.
von Wedemeyer: Das ist richtig. Als Notebooksbilliger werden wir auch ein anderes, zeitgemäßes Konzept verfolgen. Das Konzept damals lässt sich in etwa wie folgt formulieren: „90 Prozent der Top-Leistung zu 50 Prozent des Preises“. Heute sind die machbaren Preisunterschiede erheblich geringer und die Alleinstellungsmerkmale lauten eher „Top-Leistung“ oder „top-günstig“. Die Erfahrung zeigt, dass in diesen beiden Segmenten die größten Umsatzchancen liegen.
von Wedemeyer: Was den Zeitpunkt angeht – so genau wissen wir das noch nicht. Angepeilt wird das kommende Weihnachtsgeschäft. Zunächst gilt es aber die entsprechenden Strukturen zu schaffen. Die Fertigung soll in Sarstedt stattfinden, das ist etwa zehn Kilometer südlich von Hannover und liegt logistisch gut an der A7 in der Nähe des DHL-Zentrallagers. Daher können wir auch bei Bestellungen, die bis 22 Uhr eingehen, bis neun Uhr am nächsten Tag ausliefern.
von Wedemeyer: Wir denken darüber nach, den Fachhandel einzubinden. Die Logistik würden wir selbst übernehmen und keine Distributoren einschalten, weil sich so niedrigere Preise realisieren lassen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Vertrieb über andere Händler, zur Namensfindung und zu den Ladengeschäften von Notebooksbilliger.

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