11.03.2010 | Redakteur: Sarah Maier
Der bayerische Telekommunikationsanbieter M-net und die Deutsche Telekom International Carrier Sales & Soutions (ICSS) haben sich zusammengeschlossen, um ihren Geschäftskunden eine schnellere Netzwerkverbindung zu bieten.
M-net und die Deutsche-Telekom-Tochter ICSS, welche für den internationalen Whole-Sale verantwortlich ist, habe ein Abkommen über eine Netz-Zusammenschaltung getroffen. So gibt es ab sofort gemeinsame Übergabepunkte in den Internet-Backbones des jeweiligen Partners. Die Datenkapazität an den Knotenpunkten sei laut der Provider mit zehn Gigabit pro Sekunde sehr leistungsfähig, wovon Unternehmenskunden profitieren.
Aktuell betreibt M-net ein redundantes Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsnetz von rund 3.500 Kilometern Gesamtlänge. Dieses soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Schwerpunktmäßig ist der TK-Anbieter in bayerischen Städten unterwegs.
Die Einrichtung des Übergabepunktes mit der Telekom ist eine wesentliche Ergänzung der bestehenden Vereinbarungen mit zahlreichen namhaften Carriern sowie den wichtigsten Internetknoten in Deutschland – unter anderem dem DE-CIX als einem der größten Knotenpunkte weltweit.
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