Wechsel auch an der Unternehmensspitze

Telefónica holt weitere Manager für Hansenet-Integration

21.12.2009 | Redakteur: Sarah Maier

René Schuster, Chef O2 Deutschland

900 Millionen Euro hat sich Telefónica die Übernahme von Hansenet kosten lassen. Damit der gemeinsame Start nicht holprig wird, verstärkt der Konzern sein Management.

Im November hat die Telefónica sich für die Übernahme von Hansenet entschieden. Der Deal soll im ersten Quartal 2010 abgeschlossen sein, sofern das Kartellamt mitspielt. Nun werden bei der neuen spanischen Mutter die ersten Schritte zur Integration der neuen Tochter eingeleitet. Hierfür dreht sich das Personalkarussell.

So soll Lutz Schüler, bislang Geschäftsführer Marketing und Sales, als Geschäftsführer bei Telefónica O2 Germany die Integration von Hansenet verantworten. Seine bisherige Aufgabe wird CEO René Schuster kommissarisch übernehmen.

„Durch seine langjährige Erfahrung ist Lutz Schüler der ideale Mann, um Hansenet erfolgreich in die Telefónica-Familie zu integrieren“, sagt Schuster.

Global Services neu gegründet

Als neuer Geschäftsführer für den Personalbereich steigt Joachim Kugoth in die Geschäftsführung von Telefónica O2 Germany auf. Neuer Geschäftsführer Service Technology und CIO wird zum 1. Februar 2010 Robert Simmeth, der zuvor unter anderem CEO des Bahn-eigenen Systemhauses DB Systel war. Sein Vorgänger Carsten Wreth wechselt als CEO an die Spitze von Telefónica Global Services. Die neue Gesellschaft mit Sitz in München wird künftig mit knapp 100 Mitarbeitern den globalen Einkauf sowie das globale Roaming des Telefónica-Konzerns steuern. „Die Bündelung des zentralen Einkaufs in München und die Besetzung des CEO-Postens aus unseren Reihen unterstreicht die Bedeutung des deutschen Marktes für Telefónica“, erklärt Schuster.

Einen Wechsel gibt es auch an der Konzernspitze in Spanien: Antonio Botas, bisher Geschäftsführer Brand Management, Strategie und Kundenzufriedenheit, wird künftig als Direktor für internationales Marketing in der Konzernzentrale in Madrid verantwortlich sein. Sein Nachfolger wird Jens Prautzsch, der bisher für Strategie und neue Geschäftsfelder verantwortlich war.


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