26.11.2009 | Redakteur: Sarah Maier
„Vobis hat 1996 damit angefangen, Etail zu betreiben“, erklärt Vobis-Urgestein Dr. Jürgen Rakow. „Im Jahr 2000 haben wir damit begonnen, das Ganze losgelöst und als zentrale Organisation aufzusetzen. Dabei haben wir alles selber gemacht, von der Programmierung bis zur Warenauslieferung.“ Nachdem Vorbis damals zwar umsatztechnisch gut aufgestellt, aber das Geschäft nicht profitabel war, bot der Dienstleister Product + Concept an, den Shop zu betreiben. Doch noch kurz vor der Insolvenz des Shop-Betreibers im März 2008 kündigte Vobis den Vertrag. „Wir haben damals beschlossen, unseren Franchise-Nehmern das Geschäft zu überlassen und nichts mehr über die Zentrale zu verkaufen.“
Der Webshop gehört zu den vier wesentlichen Leistungen, über die sich Vobis als Franchise-Geber definiert. Zudem sind noch das Warenwirtschaftssystem mit dem kompletten Sortiment, die von der Zentrale erstellten Werbemaßnahmen und die Betreuung durch den Außendienst, beispielsweise bei Finanzierungsfragen, zu nennen. Noch scheint das Angebot potenzielle Partner allerdings nicht gänzlich zu überzeugen. Rakow hatte zur Gründung der „neuen“ Vobis GmbH (siehe Kasten) angekündigt, jährlich zehn bin zwölf neue Partner hinzugewinnen zu wollen. Bisher stagniert die Anzahl jedoch.

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