03.09.2009 | Redakteur: Sarah Maier
Beim Outsourcing-Dienstleister TDS wird ein neues Preismodell erprobt: Wer nicht zufrieden ist, zahlt weniger. IT-BUSINESS hat bei TDS-Vorstand Konrad Meier nachgefragt, wie die bisherigen Erfahrungen sind und ob Schindluder mit diesem System betrieben wird.
Sehr geehrter Herr Meier,
das Preismodell der TDS für die Outsourcing-Dienstleistungen enthält ein Novum: Kundenzufriedenheit wirkt sich direkt auf die Preisgestaltung aus. Über ein Service-Portal gibt der Kunde dazu seine Meinung via einer abgestuften Skala ab. Liegt der Wert unterhalb einer vorab definierten Schwelle, werden Maßnahmen eingeleitet, um die Kundenzufriedenheit wieder herzustellen – und außerdem reduziert sich die Rechnungssumme.
Wie Sie sagten, wurde bisher kein Schindluder mit dem System betrieben, indem absichtlich schlechte Werte angegeben wurden.
Sieht sich die TDS als Vorreiter für solche Modelle mit der Frage nach der Zufriedenheit? Glauben Sie, dass das künftig auch bei anderen Dienstleistern, ähnlich der dynamischen Abrechnungsmethode, zum Standard-Repertoire gehören wird?
Mit freundlichen Grüßen
Sarah Maier
Redakteurin IT-BUSINESS
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