Neues Abrechnungsmodell für Outsourcing

Unzufriedene Kunden zahlen bei TDS weniger

09.07.2009 | Redakteur: Sarah Maier

Konrad Meier, Vorstand von TDS

In die Abrechnung des Outsourcing-Angebots von TDS fließt künftig die Kundenzufriedenheit ein. Wer unzufrieden ist, zahlt weniger. Trotzdem wird das System nicht missbraucht. Zudem passt sich der Preis an den Verbrauch des Kunden flexibel an und ist transparent.

Laut einer Experton-Studie steigen die Anforderungen an die Flexibilität von Service- und Preismodellen stetig. Starre Outsourcing-Verträge sind passé. Der IT-Komplettanbieter TDS kommt diesem Wunsch der Kunden mit einem überarbeiteten Abrechnungsmodell entgegen.

In die Preisgestaltung fließen neben einer monatlichen Grundgebühr die Anzahl der durchgeführten Aktionen im SAP-System, die so genannten Managed Transactions, sowie der in Anspruch genommene Speicher inklusive Datensicherung (Managed Storage) ein. Diese Transaktionszahlen können die Kunden im SAP-System einsehen. Damit verschaffen sie sich einen Überblick über die Kosten.

Die meisten bisher auf dem Markt angebotenen dynamischen Preismodelle würden laut TDS mit Kenngrößen wie SAP Application Performance Standard (SAPS) arbeiten, die für den Kunden kaum nachvollziehbar seien. Zudem sind die SAPS Realease-abhängig und nicht für alle SAP-Anwendungen gleichermaßen ermittelbar.

Kein Missbrauch der Kundenzufriedenheit

Ein Novum dürfte die unmittelbare Auswirkung der Kundenzufriedenheit auf den Preis sein. In der Praxis bedeutet dies, dass der Nutzer über ein Service-Portal auf einer abgestuften Skala eingibt, wie zufrieden er mit der Outsourcing-Dienstleistung ist. Liegt der Wert unter einer vordefinierten Schwelle, leitete TDS zum einen Maßnahmen ein, die Kundenzufriedenheit wieder herzustellen, zum anderen reduziert sich die Rechnungssumme.

„Das Einbeziehen der Kundenzufriedenheit in die Preisgestaltung hat sich bei ersten Projekten bewährt und wird bereits rege nachgefragt“, so das vorläufige Resümee von Konrad Meier, Vorstand der TDS AG und Leiter des Bereichs IT-Outsourcing. „Bedenken, wonach absichtlich schlechte Werte eingetragen werden könnten, um die Rechnungssumme zu drücken, haben sich nicht bewahrheitet.“


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