24.03.2009 | Redakteur: Sarah Maier
Sollen Kosten eingespart werden, ist es manchmal sinnvoll sich mit seinem Wettbewerber zusammenzuschließen. So nutzen nun Telefónica und Vodafone gemeinsam die Infrastruktur für ihre Netze.
Die TK-Anbieter Vodafone und Telefónica arbeiten aus Kostengründen bei der Mobilfunk-Infrastruktur zusammen. Das sieht eine Übereinkunft für Großbritannien, Spanien, Deutschland und Irland vor. Mit dieser Maßnahme hoffen die beiden Unternehmen, einige hundert Millionen Euro einzusparen.
Dabei sieht die Vorgehensweise in den einzelnen Ländern unterschiedlich aus. Für Deutschland wollen die beiden Telekommunikationskonzerne die bereits bestehende Kooperation für die so genannte passive Infrastruktur ausbauen. Gemeint ist die gemeinsame Nutzung von Stellflächen sowie Immobilien für Basisstationen und Mobilfunkmasten. Anders als in Großbritannien und Irland sei es in der Bundesrepublik nicht geplant, gemeinsam auf ein Mobilfunknetz zuzugreifen.
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