Nischen-Software hat Förderer gefunden

Bridge2eu will zum Brückenkopf für neue Software-Technologien werden

15.02.2009 | Redakteur: Regina Böckle

Bridge2eu-Gründer (v.l.): Dieter Schurna (Geschäftsführer), Jürgen Franz (Direktor) und Volker Schlenker (Geschäftsführer)

Wenn Value Added Distributoren ihr Portfolio straffen, wer soll dann künftig dafür sorgen, dass Systemhäuser von Nischenprodukten erfahren, die hierzulande noch nicht bekannt sind, aber das ein oder andere technische Problem lösen könnten? Wer soll neue, viel versprechende Technologien für Systemhäuser zugänglich machen? Auf diese Fragen fanden drei erfahrene Branchenkenner nur eine Antwort: Bridge2eu

Eine Firmen-Neugründung in diesen Zeiten, da die ITK-Branche der großen Markt-Konsolidierung harrt? Jetzt, da zahlreiche Anbieter, allen voran Distributoren, eher dazu übergehen, ihre traditionellen Bereiche zu stärken, statt in neue Nischensegmente zu investieren? »Ja, gerade jetzt und gerade aus diesem Grund haben wir es als sinnvoll und dringend notwendig erachtet, die Bridge2eu zu gründen«, sagt Volker Schlenker, einer der insgesamt drei Gründer des Unternehmens, das sich aufmacht, weltweit nach viel versprechenden Software-Herstellern zu fahnden und deren Produkte europaweit bekannt zu machen.

Breites Partnernetzwerk

Obgleich frisch gegründet, startet Bridge2eu nicht auf der grünen Wiese. Denn das Team verfügt über ein lange Jahre gewachsenes Partnernetzwerk. »Wir bringen zusammengerechnet 80 Jahre Erfahrung im IT-Markt mit. Die wollen wir dem Channel mitgeben«, schmunzelt Jürgen Franz, der die Bridge2eu von Anfang an begleitete und nun das Partnernetzwerk mit ausbaut.

Dieses breite Netzwerk ist die Basis, von der aus das Unternehmen interessante Produkte aufspüren und Software-Reseller für deren Vertrieb gewinnen will. Im Auge haben die Firmengründer dabei vor allem Independent Software Vendors (ISVs).

»Wir treffen die Auswahl, prüfen und testen vorab, welche Produkte für Systemhäuser hierzulande eine interessante Ergänzung zu den bestehenden Angeboten sein können. Wir kümmern uns um Zertifizierungen, Schulungen, Lead-Generierung, Marketing sowie Support und verstehen uns als Generalunternehmer für den Hersteller zu kalkulierbaren Kosten«, führt Bridge2eu-Geschäftsführer Dieter Schurna weiter aus. In allen Bereichen greift Bridge2eu auf bereits bestehende Partnerschaften zurück. Dieses Vorgehen greift auch bei Lager und Logistik: »Wir wollen hier mit Distributoren zusammenarbeiten, damit wir uns auf unsere Kernkompetenz konzentrieren können: Reseller mit den passenden Produkten zusammenbringen«, so Schlenker. Den gesamteuropäischen Ansatz bildet Bridge2eu über Kooperationen wie beispielsweise mit ICP in Großbritannien ab – deren Fokus als ehemalige Acal-Mitarbeiter eher auf Storage liegt.

Ergänzende Produkte rund um die großen Software-Trends

Wahllos den Markt zu durchforsten, komme allerdings nicht in Frage. »Wir konzentrieren uns bei der Suche vorerst auf Lösungen, die bestehende Produkte großer Hersteller wie beispielsweise IBM in den Bereichen Virtualisierung, Datacenter, Storage, SoA (Service oriented Architecture) und Security zu einer Gesamtlösung ergänzen«, stellt Schurna klar. Dabei habe man das Ohr ganz nah am Markt: »Sehen Systemhäuser Lösungsbedarf bei ihren Endkunden, identifizieren wir mit ihnen gemeinsam passende Produkte und Hersteller, um diese dann mit unserem Resellernetzwerk aktiv in den Markt zu tragen«, betont Schlenker.

Durchforstet werden zunächst vor allem die Länder USA, Israel und Weißrussland, da sich dort nach Ansicht der Bridge2eu-Firmengründer die innovativsten IT-Entwicklungszentren befinden. Zudem kann das Team hier auf gewachsene Partnerschaften mit erfahrenen Spezialisten vor Ort zählen.

»Es gibt zwar ein riesiges Angebot an IT-Software, aber wenn man die gewachsene IT-Infrastruktur von Unternehmen betrachtet, entdeckt man auch immer wieder Knackpunkte, für die ein adäquates Ergänzungsprodukt fehlt. Oder aber diese Lösung ist kompliziert, aufwändig und für mittelständische Unternehmen unerschwinglich«, erläutert Schlenker.

Wer hinter der Bridge2eu steckt, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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