07.10.2008 | Redakteur: Sarah Maier
Im Januar 2007 hatte Combase die Assets des Benq-Reparaturbetriebs Inservio übernommen. Wegen mangelnder Aufträge gibt es derzeit Gespräche mit dem Betriebsrat über die Schließung des Bocholter Standorts.
Ein weiteres wenn auch verspätetes Opfer der Benq-Affäre könnte möglicherweise die Combase-Tochter »TSA Technical Service Alliance« in Bocholt sein. Combase hatte den Reparatur-Dienstleister aus der Benq-Insolvenz-Masse im Januar 2007 herausgekauft. Ziel war es, neben Reparaturen von Benq-Geräten den Standort auch für weitere Handy-Marken auszubauen. Wegen der lauen Auftragslage denkt Combase nun allerdings über die Schließung der Bocholter Tochter nach.
»Neben der Tatsache, dass das Reparatur-Volumen aus der Abwicklung der Benq-Mobile-Insolvenz wesentlich geringer ausfiel als bei Vertragsabschluss mitgeteilt, konnten leider alle von uns in die Wege geleiteten Maßnahmen, den Standort als Service-Center für andere Mobilfunk-Marken und ITK-Produkte auszubauen, mangels Herstellerautorisierungen nicht realisiert werden«, teilt die Unternehmensleitung von Combase mit.
Jetzt wird mit dem Gedanken gespielt, die Reparatur-Aktivitäten an den Hauptstandort in Karlstein am Main zu verlagern.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2016968) | Archiv: Vogel Business Media