Vorstandswechsel bei SAP-Dienstleister

Neustrukturierung soll IDS Scheer Gewinne sichern

01.09.2008 | Redakteur: Sarah Maier

Mit Wirkung zum 1. September ist Peter Gérard neuer Vorstandsvorsitzender von IDS Scheer.

IDS Scheer hat Peter Gérard den Vorstandvorsitz übertragen. Er löst damit Thomas Volk ab. Hintergrund ist eine globale Reorganisation des SAP-Dienstleisters.

Peter Gérard wechselt vom Aufsichtrat in den Vorstand von IDS Scheer. Seine Aufgabengebiete als Vorstandsvorsitzender ergeben sich aus einer Umstrukturierung des SAP-Dienstleisters.

Globale Reorganisation

Künftig wird der Verkauf der Aris-Softwareprodukte und die Beratung zusammengelegt, um Kunden aus einer Hand zu betreuen. Zudem werden die vier Regionen DACH, EMEA, Americas und Asia Pacific von jeweils einem Vorstandsmitglied verantwortet.

Gérard betreut die Regionen Americas und Asia Pacific. Außerdem steuert er die zentralen Abteilungen Personal, Corporate Development, Legal Services und Marketing. Die Verantwortung für die DACH- und EMEA-Region übernimmt Dirk Oevermann. Wolfram Jost ist auch weiterhin zuständig für die Produktstrategie, Forschung und Entwicklung. Zusätzlich wird er sich um die Global Product Services kümmern. Die Position des Finanzvorstands hat Jörg Vandreier inne.

Aufgabengebiete des Vorstandsvorsitzenden

Gérard bringt bereits Erfahrung im Management und der Restrukturierung von Unternehmen mit. Nach führenden Aufgaben bei IBM in den USA war er Bereichsvorstand der Deutschen Bank und Vorstandsmitglied sowohl bei Mannesmann als auch bei Karstadt Quelle.

Bei IDS Scheer wird sein Fokus auf der Neuausrichtung des Unternehmens liegen.

»Ziel ist es, Umsatzwachstum und Gewinnmarge auf über zehn Prozent zu steigern«, erklärte August-Wilhelm Scheer, Gründer und Aufsichtratvorsitzender der IDS Scheer. Das Unternehmen solle gestärkt aus der Reorganisation hervorgehen und »den Weg als eines der erfolgreichsten IT-Unternehmen in Europa fortsetzen«.

Für das laufende Geschäftsjahr 2008 erwartet der Vorstand einen Konzernumsatz von mindestens 400 Millionen Euro – vorausgesetzt, der Wechselkurs bleibt konstant. Für das operative Ergebnis wird mit einer EBITA-Marge von acht bis neun Prozent gerechnet.

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