Akquisitionen in der DACH-Region

Fritz & Macziol sieht sich außer Konkurrenz

05.05.2008 | Redakteur: Sarah Maier

Oliver Schallhorn, Geschäftsführer bei Fritz & Macziol

Der deutsche Systemhaus-Markt ist heiß umkämpft, auch österreichische Unternehmen wie ACP und S&T wollen hier einen Platz ergattern. Währenddessen verteidigt Fritz & Macziol die angestammten Gebiete und will in den kommenden zwei Jahren in der DACH-Region weiter wachsen. IT-BUSINESS sprach mit Geschäftsführer Oliver Schallhorn über seine Pläne.

ITB: Im Interview vom Oktober 2007 sprachen wir über die Umsatzsteigerung des Geschäftsjahres 2006 im Vergleich zum Vorjahr. Diese betrug 40 Prozent. Sie erklärten damals, dass darin die Zukäufe nicht mit eingerechnet waren. Was sind die Gründe, dass sich für das Geschäftsjahr 2007 die Steigerungsrate auf 22 Prozent halbiert hat?

Schallhorn: Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr 170 Millionen Euro Umsatz gemacht. Eine Steigerungsrate von mehr als 20 Prozent ist nicht marktüblich – sogar außergewöhnlich. 2007 haben wir sowohl vom Umsatz als auch vom Ergebnis ein Rekordergebnis hingelegt und sind damit sicherlich eines der erfolgreichsten Systemhäuser der vergangenen Jahre. Zudem verzeichnen wir ein Umsatzwachstum im Dienstleistungssegment von 30 Prozent.

ITB: Fritz & Macziol strebt mit Übernahmen verstärkt nach Österreich und in die Schweiz. Andersrum wollen die österreichischen Systemhäuser ACP und S&T nach Deutschland. Wird es langsam eng in der DACH-Region?

Schallhorn: Es gibt auf dem Markt kein vergleichbares Haus mit unserer Aufstellung. Auch nicht in Österreich oder in der Schweiz. Daher verfolgen wir das Marktgeschehen zwar schon mit Interesse aber ohne Besorgnis. Unsere Expansionspolitik und unser organisches Wachstum beruhen auf völlig anderen Themen als die der Mitbewerber und wir werden in diesem Jahr in allen drei Ländern Akquisitionen in verschiedensten Bereichen vornehmen.


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