Mobile Device Management

Die Landesk-Antwort auf BYOD und Consumerization of IT

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Mit Fuse von Landesk kann der Nutzer Applikationen und Hardware ordern.
Mit Fuse von Landesk kann der Nutzer Applikationen und Hardware ordern. (Bild: Landesk)

Die Mitarbeiter eines Unternehmens einfach auch ihre privaten IT-Geräte beruflich nutzen zu lassen, ist im Hinblick auf Firmendaten in der Regel ein zu einfach gestricktes Konzept. Zwei Landesk-Manager stellten IT-BUSINESS ihre Antworten auf die Herausforderungen der Trends „Bring your own Device“ und „Consumerization of IT“ vor.

Bei Landesk sieht man die Entwicklung von Konzepten zum Schutz von Firmendaten auf mobilen, teilweise privat genutzten IT-Geräten als Evolution, so Steve Morton, Chief Marketing Officer (CMO) des Unternehmens. Diese Entwicklung startete mit MDM (Mobile Device Management). Hier beziehen sich Sicherheitsmaßnahmen auf das Gerät selbst. Es folgte MAM (Mobile Application Management), bei dem Applikationen bereitgestellt und gesichert werden können. „Diese beiden Bereiche werden mit dem Landesk Mobility Manager abgedeckt“, so Morton. Danach kam in der „Evolution des Mobile Managements“ das so genannte MEM, also Mobile Enterprise Management.

Let Mobile

Diesen Bereich deckt Landesk mit den Anwendungen von Let Mobile ab. „Hier geht es darum, dass beispielsweise auf einem privaten Device – nehmen wir ein iPad – die privaten E-Mails innerhalb einer E-Mail-Anwendung, so bereitgestellt werden, wie es der Nutzer wünscht. Dies kann also auch unverschlüsselt sein. Der Nutzer kann über sein bevorzugtes Mailprogramm auch auf das Firmenkonto zugreifen. Nur hier ist dann ein Passwort nötig. Und die Inhalte werden auch nicht auf das Gerät heruntergeladen, sondern nur gestreamt“, erklärt der Landesk-CMO.

Bei Verlust des Gerätes kann also kein Dritter auf die Firmendaten zugreifen. Zudem lässt sich steuern, dass firmenbezogene Inhalte nicht heruntergeladen werden können. „Als nächstes wird MCM kommen, also Mobile Content Management. Hier geht es dann nicht nur um E-Mails, sondern ganz allgemein um den Schutz von firmenbezogenem Content, welcher auf privaten oder halbprivaten Geräten genutzt werden kann“, so Morton.

MAM, MEM und MCM

Andreas Neeb, Manager Pre-Sales bei Landesk, ergänzt: „Beim Mobile Application Management und den darauf aufbauenden Ansätzen wie MEM oder MCM geht es darum, dass der Nutzer die volle Kontrolle über die Hardware behält. Beispielsweise wird nicht verboten, bestimmte Apps zu installieren. Aber wenn es um Firmenanwendungen geht, bleibt die Kontrolle bei der IT. Hier werden die relevanten Inhalte ‚gewrapped‘, sprich eingewickelt in eine Verschlüsselung, bereitgelegt.“ Man könne sich das ungefähr so vorstellen, als würde man die Wertsachen zuhause in einen Tresor packen. „Dann ist es nicht so schlimm, wenn ich die Haustüre nicht absperre“, so Neeb.

Fuse als User-Portal

Aktuell kommt Landesk mit einer neuen Version der Management Suite auf den Markt. Neeb hebt hervor: „Ein zentraler Punkt dabei ist Fuse. Bei diesem Ansatz wird dem User ein Interface für alle Produkte bereitgestellt“, so der Pre-Sales-Manager. Hier können beispielsweise Applikationen oder Hardware vom Endanwender geordert werden, und auch die weitere Kommunikation mit der IT findet hier statt. Darunter fällt auch das Handling von Service-Tickets. □

Ergänzendes zum Thema
 
Fuse für die IT-Abteilung

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