Tipps von Comarch

Das Pro und Contra von E-Rechnungen

| Autor: Heidemarie Schuster

Viele Unternehme scheuen sich noch vor der elektronischen Rechnung.
Viele Unternehme scheuen sich noch vor der elektronischen Rechnung. (Bild: leszekglasner_Fotolia.com)

Nicht jedes Unternehmen ist positiv gegenüber E-Rechnungen eingestellt. Zu den größten Herausforderungen zählen dabei die Überzeugung und Einbindung von Partnern, die Einhaltung multinationaler gesetzlicher Bestimmungen, interne Geschäftsprozesse sowie Information. Der EDI-Anbieter Comarch beleuchtet die Herausforderungen und zeigt Lösungsansätze auf.

Der Markt für elektronische Rechnungen ist auf Wachstumskurs. Laut dem Billentis-Bericht „E-Invoicing/E-Billing – Entering a new era“ wurden 2015 schätzungsweise 42 Milliarden Rechnungen von weltweit 500 Milliarden Rechnungen ohne Papiereinsatz ausgetauscht. In den darauf folgenden fünf Jahren soll die nachhaltige Wachstumsrate pro Jahr auf zehn bis 20 Prozent ansteigen. Die Schätzung deckt sich mit der Erhebung der European E-Invoicing Service Providers Association (europäischer Verband der E-Invoicing-Anbieter), in der eine Wachstumsrate von 17 Prozent prognostiziert wurde. Dieses Ergebnis basiert auf einem Vergleich der Daten aus den Jahren 2013 und 2014.

In der Vergangenheit waren Einkäufer und Dienstleister die Wegbereiter für die Entwicklung elektronischer Rechnungen, so Comarch. Lateinamerika habe hier als die führende Region gegolten. Aus Branchensicht seien Einzelhandel, Gesundheitswesen und Logistik die Pioniere im B2B-Bereich gewesen, während Telekommunikationsgesellschaften diese Rolle im B2C-Sektor übernommen hätten. Heute ist Comarch zufolge die elektronische Rechnungsstellung weltweit gebräuchlich – unabhängig von der Größe eines Unternehmens oder einer speziellen Branche. In immer mehr Ländern sei die elektronische Abrechnung sogar vorgeschrieben, zumindest im B2G-Bereich und bestimmte Institutionen seien dazu verpflichtet, auf Papier zu verzichten.

Vorteile

Wie die Marktforscher von Gartner und Billentis einhellig bekundeten, zahlten sich E-Invoicing-Projekte gewöhnlich innerhalb von 0,5 bis 1,5 Jahren von allein aus. Viele Fallstudien bestätigen, dass die automatisierte, elektronische Rechnungsverarbeitung mehrere Vorteile mit sich bringt. Comarch zählt die wichtigsten auf:

  • die geringere Anzahl verlorener oder fehlender Rechnungen,
  • ein verbesserter Cashflow,
  • eine schnellere Bewilligung,
  • eine höhere Datenqualität,
  • ein reduzierter Aufwand und geringere Verwaltungskosten und
  • weniger doppelte Rechnungen.

Die Herausforderungen der E-Rechnung und die Lösungsansätze von Comarch finden Sie auf der nächsten Seite.

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