Microsoft Surface Laptop

Das erste reine Surface-Notebook

| Autor: Klaus Länger

Flach, leicht, elegant und teuer: Das Surface Laptop von Microsoft mit 13,5-Zoll-Display wiegt nur 1,25 kg. Es beherrscht Touch und Stifterkennung.
Flach, leicht, elegant und teuer: Das Surface Laptop von Microsoft mit 13,5-Zoll-Display wiegt nur 1,25 kg. Es beherrscht Touch und Stifterkennung. (Bild: Microsoft)

Mit dem Surface Laptop bringt Microsoft das erste Notebook aus der Surface-Reihe auf den Markt, das sich nicht in ein Tablet verwandeln lässt. Es ist gleichzeitig auch das erste Gerät mit Windows 10 S als Betriebssystem.

Wer von Microsoft passend zum Launch von Windows 10 S ein preisgünstiges Surface für die Schule erwartet hat, sieht sich enttäuscht. Das erste Notebook ohne Tablet-Funktion aus dem Hause Microsoft ist ein dünnes und hochklassiges Gerät mit Intel-Core-i5- oder Core-i7-Prozessor, hochauflösendem 13,5-Zoll-Display und einem Preis von wenigstens 1.149 Euro (UVP).

Flach und leicht, aber nicht langsam

Mit einem Gewicht von 1,25 kg bringt das Surface Laptop für ein 13,5-Zoll-Notebook wenig Gewicht auf die Waage. Es gehört auch mit maximal 14,5 mm zu den dünnsten Geräten seiner Klasse. Das Chassis besteht aus Aluminium und nicht wie bei den anderen Surface-Geräten aus einer Magnesium-Legierung. In Deutschland ist das Notebook derzeit nur in Silber erhältlich. In den USA gibt es das Gerät noch in drei weiteren Farben.

Das IPS-Panel mit 3:2-Seitenverhältnis und schmalem Rahmen ist zwar genauso groß wie das des 2-in-1-Geräts Surface Book, die Auflösung ist mit 2.256 x 1.504 Bildpunkten aber etwas niedriger. Das Display unterstützt Touch und den Surface Pen. Beim Lieferumfang des Notebooks ist der Stift aber nicht aufgelistet und muss separat erworben werden.

Als Prozessor verwendet Microsoft aktuelle Core-CPUs der siebten Generation. Zur Wahl stehen dabei der Core i5-7200U und der i7-7660U. Beide sind Dual-Core-Prozessoren mit Hyperthreading. Der i7 verfügt aber über einen größeren Cache mit vier statt drei MB und einen höheren Turbo-Takt. Zudem ist die integrierte Iris-Plus-640-GPU mit 48 statt 24 Ausführungseinheiten und zusätzlichen 64 MB eDRAM deutlich leistungsfähiger als die HD-620-GPU im Core i5. Die Größe des LPDDR3-Arbeitsspeichers liegt je nach Modell zwischen vier und 16 GB, die des SSD-Massenspeichers zwischen 128 GB und 512 GB. Für die Akkulaufzeit gibt Microsoft bis zu 14,5 Stunden bei lokalem Videoplayback an.

Die Handballenablage und der Raum zwischen den beleuchteten Tastenkappen ist mit Alcantara bezogen. Das große Precision-Trackpad soll Gesten mit bis zu fünf Fingern erkennen. Über dem Display sitzt eine Webcam mit Windows-Hello-Unterstützung. Ein TPM-2.0-Chip soll für zusätzliche Sicherheit sorgen.

Konservative Schnittstellenausstattung

Zwar war bei der Präsentation des Surface Laptop in einem Video ein Prototyp mit zwei USB-C-Ports zu sehen, das Serienmodell kommt aber nur mit einem USB-3.0-Port vom traditionellen Typ-A sowie einem Mini-DisplayPort als Grafikausgang auf den Markt. Zusätzlich sitzt immerhin noch eine USB-Ladebuchse in dem Netzteil, das, wie bei Surface-Geräten üblich, über einen magnetischen Anschluss mit dem Notebook verbunden wird. An drahtlosen Schnittstellen sind AC-WLAN und Bluetooth vorhanden.

Als Betriebssystem ist Windows 10 S vorinstalliert. Diese neue, auf Windows 10 Pro basierende Betriebssystem-Variante kann zugunsten höherer Sicherheit nur Apps oder Programme ausführen, die über den Windows-Store installiert wurden. Bestimmt ist Windows 10 S primär für Schulen oder andere Bildungseinrichtungen. Da man sich bei Microsoft wohl bewusst ist, dass viele potentielle Surface-Laptop-Käufer mit der Software-Auswahl im Store nicht zufrieden sind und sich auch zutrauen, ihr Notebook selbst sicher zu halten, bietet der Hersteller für das Surface Laptop bis zum Dezember 2017 ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 Pro an, das einfach über den Store angestoßen wird.

Der Einstandspreis für das Surface Laptop mit Core i5, vier GB RAM und 128-GB-SSD liegt bei 1.149 Euro (UVP), das Spitzenmodell mit Core i7, 16 GB RAM und 512-GB-SSD schlägt mit 2.499 Euro (UVP) zu Buche.

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