Operative Intelligenz für VMware-Umgebungen

Splunk App for VMware soll für Durchblick in der Virtualisierung sorgen

23.04.14 | Redakteur: Ulrike Ostler

Splunk gibt vielen Bits und Pieces ein Aussehen und sorgt damit für Verständlichkeit und Durchblick.
Splunk gibt vielen Bits und Pieces ein Aussehen und sorgt damit für Verständlichkeit und Durchblick. (Bild: adimas/Fotolia.com)

Die „Splunk App for VMware“ soll für Sichtbarkeit in der gesamten operativen IT-Infrastruktur sorgen. Das Release 3.1 bietet zahlreiche neuen Features, darunter 200 sofort nutzbare Reports und die Instant-Identifizierung von Datenausreißern, um die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs in Echtzeit ermitteln zu können.

Splunk Inc., Anbieter einer Plattform für Echtzeit Operational Intelligence, will mit dem aktuellen Release 3.1 seiner Applikation Splunk App for VMware Unternehmen noch tiefere operative Einblicke in ihre virtualisierten Umgebungen ermöglichen. Integriert sind etwa Korrelationsfunktionen für Daten aus der Speicherstruktur einschließlich eines direkten Drilldowns in Daten aus „Netapp Data Ontap“-Systemen.

Leena Joshi, Senior Director für den Bereich Infrastructure Operations Marketing bei Splunk, erläutert: „VMware-basierte Unternehmens-Clouds bringen frischen Wind in die Welt der traditionellen Datencenter. Dadurch steigt die Notwendigkeit, operative Einblicke in alle Infrastruktur- und Anwendungskomponenten zu erhalten.“

Mit der Version 3.1 ließen sich unterschiedliche Virtualisierungs- und Speichersysteme ohne Weiteres korrelieren, so dass die Unternehmen auch schwierigste operative Problemstellungen lösen könnten. „Wir freuen uns, den Datacenter-Experten ihre Aufgabe erleichtern zu können, indem wir ihnen historische und Echtzeit-Einblicke in die Virtualisierungsschicht mit umfassenden Informationen zu Performance, Status, Kapazität und Sicherheit von Anwendungen und Infrastruktur bereitstellen.“

Hier die Highlights auf einen Blick:

  • Einblicke in die operative Performance: Mehr als 200 sofort einsatzbereite und individuell anpassbare Reports geben Aufschluss über den operativen Zustand der VMware-Umgebung; Hosts, VMs und Data Stores mit Leistungs-/Funktionsproblemen können in Echtzeit identifiziert werden.
  • Visuelles Mapping: Anhand interaktiver visueller Darstellungen der virtuellen Umgebung lassen sich Probleme feststellen und statistische Vergleiche auf Basis definierter, anpassbarer Schwellenwerte durchführen. Daten, die in einer grafischen Darstellung der VMware-Umgebung außerhalb der Norm liegen, fallen dabei sofort ins Auge.
  • Korrelation von Daten aus Netapp- und Speichersystemen: Durch die Out-of-the-box-Korrelation von Daten aus der VMware-Virtualisierungsschicht mit Daten, die von den Speichersystemen bereitgestellt werden, können Fehler schneller behoben, Kapazitäten optimiert und Workloads rationalisiert werden; der direkte Drilldown in Daten aus Netapp-Speichern mit dem Betriebssystem „Data Ontap“ ermöglicht tiefgehende Analysen.
  • End-to-End-Visibilität: Indem Daten aus der virtuellen Infrastruktur mit Daten von Anwendungen, Betriebssystemen, Hardwarekomponenten und Netzwerken korreliert werden, ergibt sich eine operative Intelligenz, die alle Elemente der IT-Infrastruktur umspannt.
  • Analysefunktionen: Prädiktive Algorithmen ermöglichen die Prognose des künftigen CPU-, Arbeitsspeicher- und Festplattenbedarfs für „VMware vCenter“, „Esxii-Hosts und -VMs. Mit den leistungsstarken Analysefunktionen lassen sich potenzielle Sicherheitslücken und unzulässige Nutzungsmuster erkennen, Fehler und Ausnahmebedingungen untersuchen sowie Änderungen nachverfolgen, wobei auch Einblicke in vCenter-Aufgaben genutzt werden können.

Das sagt ein Anwender

James Lord, Senior Manager für Cloud Operational Intelligence und Monitoring bei RMS, einem weltweit führenden Anbieter von Software, Dienstleistungen und Expertise in den Bereichen Katastrophenrisiko-Quantifizierung und –Management, äußert sich überzeugt: „RMS hat sich von Anfang an für Splunk Enterprise und die Splunk App for VMware entschieden. Den Erfolg unseres Plattform-Flaggschiffs RMS(one) verdanken wir nicht zuletzt auch Splunk. Die Software hat sich als unschätzbar erwiesen, um die Kundennachfrage zu ermitteln, unsere Umgebung korrekt zu dimensionieren und etwaige Probleme in Echtzeit zu beheben.“

Mit Splunk App for VMware könne das Unternehmen nicht nur maßgeschneiderte Berichte für Detailanalysen erstellen, sondern die Daten aus verschiedenen Anwendungen und Betriebssystemen miteinander korrelieren, um eine übergreifende Sicht auf die Infrastruktur und Services zu erhalten.

Das sagt der Analyst

Dabei spielen virtualisierte Infrastrukturen eine besondere Rolle, führt Torsten Volk aus, Research Director Systems Management beim Analysehaus Enterprise Management Associates. Er sagt: „Virtualisierte Umgebungen verursachen häufig ‚blinde Flecken‘, die Administratoren dazu zwingen, sich durch zahlreichen Ebenen der Infrastruktur durchzukämpfen, um einfachste Probleme zu lösen.“

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Dabei würden die wertvollsten Erkenntnisse gerade dadurch erzielt, wenn das Realtime-Monitoring mit einer Ebenen-übergreifenden Analyse kombiniert werde. So können die Experten Problemursachen effizient erkennen und auch andere operative Analyseaufgaben durchführen, zum Beispiel für das Kapazitäts-Management, die Prognostizierung und die Anomalie-Erkennung.

Version 3.1 der Splunk App for VMware biete neben ihren Korrelationsfähigkeiten auch Funktionen für den Drilldown in die Speicherstruktur sowie neue Topologie-Visualisierungen, mit denen sich Datenausreißer einfach identifizieren lassen. Damit reagiere Splunk auf den zunehmenden Wunsch der Unternehmen nach einem ganzheitlichen Blick auf ihre Technologiekomponenten.

In Kontakt mit Splunk

Interessenten können eine kostenfreie 60-Tage-Probelizenz von Version 3.1 der Splunk App for VMware zu erhalten.

Schon jetzt können sich Interessenten auch für die Anwenderkonferenz .conf2014registrieren, die vom 06. bis 09. Oktober 2014 im MGM Grand in Las Vegas zum fünten Mal stattfindet. Das Programm beinhaltet über 130 Vorträge und mehr als 4.000 Splunk-Kunden, Partner, Experten und Mitarbeiter werden erwartet.


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