Virtual-Core Customer Cloud der Kamp Netzwerkdienste im Test, Teil 2

Einstieg in die Virtualisierung mit persönlicher Cloud

17.01.12 | Autor / Redakteur: Thomas Bär / Ulrike Ostler

Die grafischen Auswertmöglichkeiten von Virtual-Core können im Vergleich zu den Auswertfähigkeiten von VMware & Co aktuell noch nicht mithalten. Die wichtigsten Informationen: CPU- und Platten-Ausnutzung liefert das System jedoch schon heute. (Bild: Bär)
Die grafischen Auswertmöglichkeiten von Virtual-Core können im Vergleich zu den Auswertfähigkeiten von VMware & Co aktuell noch nicht mithalten. Die wichtigsten Informationen: CPU- und Platten-Ausnutzung liefert das System jedoch schon heute. (Bild: Bär)

Mit „Virtual-Core Customer Cloud“ von Kamp Netzwerkdienste lassen sich eigene Anwendungen mit Zugriff per Internet einfach und günstig zur Verfügung stellen. Das zeigt unser Test. Teil 2 beschreibt die Features und wie man beginnt..

Kamp Netzwerkdienste bietet jedem Interessenten einen kostenlosen sechsmonatigen Zugang zur "Virtual-Core Customer Cloud". Der Testzeitraum endet ohne weitere Verpflichtungen.

Das Einzige, das für einen Test benötigt wird, ist ein Computer mit CPU-seitiger Virtualisierungsunterstützung, das sind de facto alle x64-Prozessoren der letzten zwei Jahre, 2 Gigabyte RAM, lokaler Festplattenspeicher oder iSCSI-Zugriff auf einen Filer und eine Internet-Anbindung. Die Einrichtung bis zur Inbetriebnahme der ersten eigenen virtuellen Maschine mit Windows- oder Linux-Betriebssystem dauerte im SearchDataCenter-Test nicht einmal zwei Stunden.

Der Anmeldevorgang beginnt auf der Kamp-Webseite mit der Eingabe der notwendigen Stammdaten wie Name, Kontakt-Daten oder Firmenname. Da die Software für den Virtual-Core Host Server als individuelles Boot-Image ausgeliefert wird, muss der Systembetreuer noch eine Frage zur Netzwerkumgebung beantworten.

Der Test beginnt

Hier hat der Benutzer die Auswahl zwischen „DHCP“ oder „IP-Daten eintragen“. Wird die letztere Option gewählt, so muss neben der Netzwerkmaske, Gateway und zwei DNS-Servern ein IP-Bereich „von bis“ eingegeben werden.

In diesem definierten IP-Bereich sucht sich der Virtual-Core Host Server selbstständig eine freie Adresse. In Umgebungen ohne DHCP-Server eine durchaus sinnvolle Vorgehensweise. Das heruntergeladene ISO-Image ist zwar individualisiert, dennoch ist durchaus möglich darüber verschiedene Virtual-Core Host Server aufzusetzen.

weiter mit: Internet-Zugriff auf das eigene System

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