IT-Ressourcen flexibel und individuell zur Verfügung gestellt

Cloud Computing und die Vision einer IT aus der Steckdose

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Florian Karlstetter

Cloud Computing und die Vision einer IT aus der Steckdose: Was darf der Anwender von den Cloud-Angeboten 2013 erwarten? Was ist wirklich neu? Wo geht die Reise hin? Experten beziehen Stellung.
Cloud Computing und die Vision einer IT aus der Steckdose: Was darf der Anwender von den Cloud-Angeboten 2013 erwarten? Was ist wirklich neu? Wo geht die Reise hin? Experten beziehen Stellung. (© Sashkin - Fotolia.com)

Anfang diesen Jahres gaben viele Auguren ihre Prognosen für die Techniktrends der kommenden Monate ab. Einer davon machte mit einer verführerischen Aussage auf sich aufmerksam: John Goodson, Senior Vice President, Product Development Group bei Progress Software, sagte vorher, dass die Angebote der Cloud-Anbieter dieses Jahr viel einfacher werden würden.

"2012 sahen wir ein stark steigendes Interesse an mobiler Anwendungsentwicklung und Cloud-Angeboten. Im Jahr 2013 wird dieser Trend anhalten. Die Unternehmen wissen nun, was sie brauchen, und erwarten von ihren IT-Abteilungen, es bereitzustellen", so IT-Experte Goodson. "Die IT muss Anwendungen entwickeln, die über verschiedene Endgeräte hinweg skalierbar sind, von einem weltweiten Geschäftspublikum einfach genutzt werden können und vor allem schnell einsatzbereit sind."

"Cloud Computing soll einfacher werden. Ach echt?"

Anstatt nach eher komplexen und starren Angeboten der letzten Jahre halten die Unternehmen nun nach Applikationen Ausschau, die mehr für Einzelfunktionen maßgeschneidert seien. Generell werde die Cloud personenbezogen, so Goodson: Um die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu maximieren, passten Unternehmen ihre Anwendungen verstärkt an deren individuelle Anforderungen an. Die langen Entwicklungszyklen der Vergangenheit sollen verschwinden und durch ein kontinuierliches Erstellen, Testen, Integrieren und Verteilen abgelöst werden.

Schöne neue Cloud-Welt in Theorie und Praxis

Vor uns liegt also die schöne neue Cloud-Welt. Aber ist das auch wirklich so? Wir haben die führenden Hersteller sowie Analysten befragt, was sie von Goodsons Prognose halten. Was darf der Anwender von den Cloud-Angeboten 2013 erwarten? Was ist wirklich neu? Wo geht die Reise hin? Folgen auf die vielen cloudgewaschenen VMware-Angebote nun "echte" Cloud-Lösungen?

Zunächst befragten wir René Büst, unabhängiger Cloud Computing-Analyst und Advisor. Er stimmt Goodson grundsätzlich zu: "Die nächste Generation von Cloud-Angeboten, speziell im Bereich Infrastructure-as-a-Service (IaaS), muss und wird einfacher zu bedienen sein", so der Cloud Computing-Blogger. "Viele Administratoren sind keine Entwickler und wissen dadurch zwangsläufig nicht, wie sie die APIs aktueller IaaS-Anbieter nutzen sollen, um sich eine komplexe Cloud-Infrastruktur aufzubauen. Wir werden in Zukunft daher immer mehr Cloud-Angebote mit einer graphischen Weboberfläche sehen, mit der sich Cloud-Infrastrukturen 'zusammenklicken' lassen, ohne Kenntnisse von der darunter liegenden API zu besitzen. Ein gutes Beispiel dafür ist der openQRM Visual Infrastructure Designer."

OpenQRM ist eine auf open Source-basierende Cloud Computing Management-Plattform, mit deren Hilfe sich heterogene Data Center-Infrastrukturen verwalten lassen. Eindrücke liefert das nachfolgende Video:

Wie viele Clouds sind in deutschen Unternehmen wirklich im Einsatz?

Cloud Computing: auf die richtige Definition kommt es an

Wie viele Clouds sind in deutschen Unternehmen wirklich im Einsatz?

25.03.13 - Die Auguren haben zu Jahresbeginn in ihre Glaskugeln geschaut und die Zukunft des Cloud Computings in Deutschland prognostiziert. Während die Experton Group davon ausgeht, dass die Ausgaben für Cloud Computing in Deutschland 2013 die "Fünf-Prozent-Schwelle" erreichen werden, erwartet der TÜV Rheinland, dass rund 80 Prozent aller deutschen Unternehmen sich im Laufe dieses Jahres für eine Lösung rund um die Datenwolke entscheiden werden. lesen

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