Consumerization of IT

Bring your own Device in Theorie und Praxis

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Mobil und dynamisch: Die Grenzen zwischen Privatleben und Beruf weichen auf. (© olly - Fotolia.com)
Mobil und dynamisch: Die Grenzen zwischen Privatleben und Beruf weichen auf. (© olly - Fotolia.com)

Ist das Konzept „Bring your own Device“ eher ein Stolperstein für IT-Verantwortliche, das dennoch von Herstellern forciert wird? In der Branche wird kontrovers darüber diskutiert. IT-BUSINESS stellt die zentralen Standpunkte, häufig genannte Probleme und ein Praxisbeispiel vor.

Die beiden Trendbewegungen „Consumerisation of IT“ (CoIT) und „Bring your own Device“ (BYOD) sind nahe Verwandte. Während CoIT eher aus Herstellersicht beschreibt, dass die beiden getrennten Produktsegmente für einerseits Consumer und andererseits Firmenkunden immer mehr zusammenwachsen, weil immer mehr Produkteigenheiten aus der Privatkunden-Schiene auch von Geschäftskunden gewünscht werden, taucht das Buzzword BYOD häufiger in Admin-Kreisen auf.

Hier geht es um die vernünftige Einbindung privater Devices, die Mitarbeiter in den IT-Pool der Firma einbringen. Als größte Bedrohung hat die IT-Beratung Steria Mummert Consulting in diesem Zusammenhang die Datenablage auf Smartphones identifiziert.

Der Weg ins Chaos

Wie die Vor- und Nachteile des BYOD-Trends abzuwägen sind, wird in der Branche kontrovers diskutiert. Skeptisch eingestellt ist beispielsweise Axel Oppermann, Analyst bei der Experton Group. In seinem Kommentar „Warum das reine „Bring your own Device“ (BYOD) ins Chaos führt“ bezeichnet der IT-Experte die Annahme, „dass die breite Masse der Beschäftigen ihre eigenen Geräte – angefangen bei Laptops, über Pads bis hin zu Smartphones – produktiv für ihren Arbeitsalltag einsetzen will“ als einen „von der IT-Industrie geschürten“ Mythos. Oppermann bestreitet nicht, dass bereits viele Mitarbeiter private Devices mit in die Arbeit bringen. Das bedeute jedoch nicht, dass sie diese auch beruflich nutzen wollen. Darüber hinaus bedeute das nicht, dass der Firma eine solche Nutzung überhaupt Vorteile bringen würde. Der Berater findet vielmehr: „Während die gezielte von unterschiedlichen für definierte Mitarbeitergruppen durch das Unternehmen nachhaltige Vorteile bringen kann, führt BYOD kurz- bis mittelfristig nur zum Chaos.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welchen Lösungsvorschlag der CTO von Fujitsu Technology Solutions unterbreitet.

Ergänzendes zum Thema
 
BYOD in Deutschland

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